https://www.change.org/p/wolfgang-sch%C3%A4uble-bundesregierung-treten-sie-zur%C3%BCck-sie-verspielen-die-zukunft-europas?recruiter=25910681&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition 

 

Treten Sie zurück. Sie verspielen die Zukunft Europas. 

 

Christina Kaindl Deutschland 

 

 

Wir sind entsetzt und empört über das Vorgehen der deutschen Regierung gegenüber Griechenland und seiner Bevölkerung. Merkel und Schäuble wollen ein Exempel statuieren, um jede Alternative zu ihrer Austeritätspolitik im Keim zu ersticken. Besonders das Vorgehen von Finanzminister Schäuble beschädigt die Demokratie in Europa. Es wird gelogen und verleumdet, europäisches und deutsches Recht gebrochen. 

Schäuble hat sich mit der Forderung durchgesetzt, griechisches Staatseigentum als Gegenleistung für Kredite an einen Treuhandfonds zu überschreiben - 25 Jahre nach den Erfahrungen mit der Treuhand in Ostdeutschland lässt das erahnen, welche Folgen das für die griechische Wirtschaft und die griechische Bevölkerung haben wird. Um diesen Ausverkauf seines Staatsvermögens durchzusetzen, wurde Griechenland mit Staatsbankrott und Ausschluss aus dem Euro bedroht. Viele zukünftige Gesetzentwürfe der griechischen Regierung müssen zuerst von den nicht gewählten europäischen Institutionen genehmigt werden, Renten müssen gekürzt und die Mehrwertsteuer erhöht werden, bevor überhaupt Verhandlungen beginnen. Dieses Diktat der Troika setzt den Weg fort, der die griechische Gesellschaft immer tiefer in die Krise und viele Menschen ins Elend geführt hat. Solidarität sieht anders aus! 

Ein vereinigtes Europa muss auf Demokratie und friedlichem Miteinander beruhen, nicht auf Erpressung und Enteignung. Dafür stehen wir ein, und wir fordern Alle in Deutschland und in den anderen EU-Ländern auf, sich dieser unsozialen Politik entgegen zu stellen. Unsere Solidarität gilt der griechischen Bevölkerung. 

Herr Schäuble, Ihre starrsinnige und zerstörerische Politik hat Europa in seine tiefste Krise seit Jahrzehnten gestürzt. Wir fordern Sie auf zurückzutreten. 

  

Volker Lösch, Regisseur, Berlin; Albrecht Müller, Nachdenkseiten; Bini Adamczak, Autorin, Berlin; Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Theologe, Heidelberg; Prof. Elmar Altvater, Berlin; Winfried Wolf, Journalist und Politikwissenschaftler; Prof. Klaus Dörre, Jena; Ulf Schmidt, Theaterautor und Theaterwissenschaftler, Berlin; Pfarrer Michael Philippi, Freiburg; Prof. Birgit Mahnkopf, Berlin; Prof. Ulf Kadritzke, Berlin; Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Berlin ; Bernd Köhler, Musiker und Grafiker, Mannheim ; Raul Zelik, Schriftsteller und Übersetzer; Prof. Uwe Hirschfeld, Dresden; Margarita Tsomou, Herausgeberin Missy Magazine, Berlin; Prof. Georg Fülberth, Marburg; Prof. Klaus Weber-Teuber, München; Prof. Morus Markard, Berlin; Jochen Dürr, Schwäbisch Hall; Prof. Christian Zeller, Salzburg, Österreich; Conrad Schuhler, Volkswirt, München; Dr. David Salomon, Siegen; Univ.-Prof. Dr. Wolfram Schaffar, Wien, Österreich; Stephan Krull, Hannover; Prof. Klaus Peter Kisker, Berlin; Inge Bianchi, Freiburg; Dorothee Vakalis, Thessaloniki; Prof. Christoph Butterwegge, Köln; Dr. Mechthild Klingenburg-Vogel, Kiel; Dr. Reinhard Bianchi, Freiburg; Tom Adler, Stadtrat, Stuttgart; Dr. Nadja Rakowitz, Frankfurt/M; Ralf Kliche, Frankfurt/M; Dr. Thomas Sablowski, Sozialwissenschaftler, Berlin; Prof. Markus Wissen, Berlin; Prof. Bodo Zeuner, Berlin... 

  

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28.000 fordern Rücktritt von Schäuble 

Aufruf gegen »starrsinnige und zerstörerische Politik« des CDU-Politikers / Wirtschaftszeitung ruft Bundesfinanzminister zum »Kanzler der Vernunft« aus 

 

Berlin. In der Debatte um die Krisenpolitik der Bundesregierung und ihr umstrittenes Gebaren gegenüber der griechischen Regierung rückt die Person von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble weiter ins Zentrum. 

Das »Handelsblatt« titelt am Freitag[1] mit einem Porträt des Politikers und der Schlagzeile: »Kanzler der Vernunft«. Die Zeitung verteidigt in der Titelgeschichte die Forderung Schäubles nach einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Mit diesem Vorstoß hatte der in der Krisenpolitik als Hardliner gegen die SYRIZA-geführte Regierung in Athen hervorgetretene Politiker für europaweite Kritik gesorgt, allerdings auch Unterstützung erfahren, etwa von der finnischen Rechtsregierung und von Abgeordneten der Union. 

In: Neues Deutschland online vom 24.07.2015 

Weiter unter:  

Links: 

    1. http://epaper.handelsblatt.com/vhb_epaper_neo_p/#read/11/Handelsblatt/2015-07-24/1
    2. https://www.change.org/p/wolfgang-schäuble-bundesregierung-treten-sie-zurück-sie-verspielen-die-zukunft-europas?recruiter=118078750&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&sharecordion_display=control

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/978964.28-000-fordern-ruecktritt-von-schaeuble.html 

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