Lob der Tat  

Sie hat ihre Ursprünge in Frankreich, in Österreich ist sie stark, in der BRD sah man sie bei Pegida. Die jugendlich auftretende neurechte Bewegung der Identitären zeichnet sich vor allem durch ihren Aktionismus aus. 

Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl 

In: junge Welt online vom 13.07.2015 

 

  Am vergangenen Freitag fand an der Philipps-Universität Marburg ein Symposium unter dem Titel »Aktualität der Faschismustheorie« statt. 

Veranstalter war neben anderen der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi). Mit der Tagung wurde des 2014 verstorbenen Marburger Politikwissenschaftlers Reinhard Kühnl gedacht und dessen marxistische Faschismusforschung gewürdigt. jW veröffentlicht an dieser Stelle das vorab eingereichte Referatsmanuskript der Auroren. (jW) 

  Seit Oktober 2014 marschiert unter dem Titel »Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«, kurz: Pegida, in deutschen und österreichischen Städten eine »Bürgerbewegung« und schürt antimuslimischen Rassismus. Im Frühjahr desselben Jahres nutzten neurechte Autoren und Kommentatoren die »Friedensmahnwachen«, um Verschwörungstheorien, völkischem Antikapitalismus und antisemitischer Propaganda eine Plattform zu geben. Die Neue Rechte hat es auf die Straße geschafft. Ihr nützt die Krise, die nicht nur sozioökonomisch existenzbedrohend wirkt, sondern auch als Krise der (politischen) Repräsentation zu verstehen ist. Große Teile der Bevölkerung können sich nicht mehr mit der (wirtschaftlich und politisch) herrschenden Elite identifizieren. Es wird nach Alternativen gesucht, nicht nur auf dem Stimmzettel, sondern auch in der Selbstorganisierung. Eine neurechte Gruppierung, die das bereits 2012 erkannt hat und vor allem junge Erwachsene rekrutiert, sind die Identitären. Ihren Ursprung haben sie in Frankreich, wo sich die Génération Identitaire als Jugendorganisation der Wahlpartei Bloc Identitaire gründete. Vorbild dieser noch jungen rechtsextremen Gruppen, deren Ableger sich auch in Deutschland und Österreich finden, ist unter anderem Casa Pound in Italien. Die Identitären sind die junge Generation innerhalb der Neuen Rechten. 

Öffentlich distanzieren sie sich zwar von der Naziherrschaft, greifen jedoch auf alternative rechtsextreme Deutungsmuster zurück. 

  Die Identitären setzen in ihrer Praxis auf rassistische Diskurse, die in den westlichen Gesellschaften bereits verbreitet sind und erscheinen dadurch anschlussfähig. Indem sie ihre Themen mit Hilfe von Populärkultur und neurechter Rhetorik verbreiten, präsentieren sich als jung und politisch scheinbar unbelastet und können so auch auf demokratisch-bürgerliche Jugendliche und junge Erwachsene ansprechend wirken. Was die Identitären gefährlich macht: Sie popularisieren rechtsextreme Ideologie. 

  Herkunft  Als »Neue Rechte« bezeichnen wir ein Spektrum, das sich durch seinen Mischcharakter auszeichnet. Die vor allem bürgerlichen Protagonisten aus dem stark wertkonservativen bis offenen rechtsextremen Milieu arbeiten zusammen und finden sich bei Veranstaltungen, in Magazinen, Sammelbänden oder anderen Medien wieder. Sie eint eine Ideologie, deren Kern in der Auffassung liegt, dass eine natürliche Ungleichheit und eine daraus folgende Ungleichwertigkeit existiere, die das menschliche Zusammenleben bestimme. Die Neue Rechte ist eine modernisierte Form des Rechtsextremismus¹, die anders auftritt und mit anderen Strategien operiert als die Alte Rechte oder Akteure aus dem Neonazispektrum. Die Bezeichnung »Neue Rechte« ist eine Eigenbezeichnung, ergibt jedoch aufgrund der Unterschiede zu anderen rechtsextremen Phänomenen durchaus Sinn, weswegen sie auch von uns verwendet wird. Dennoch muss die Herkunft des Begriffs stets mitbedacht werden. Ihren Ursprung hat die Neue Rechte in Frankreich als Nouvelle Droite in den sechziger Jahren. Sie entstand aus der Erkenntnis heraus, dass nach dem Zweiten Weltkrieg und den Verbrechen der Nazis ein offener positiver Bezug auf den »Nationalsozialismus« beziehungsweise auf andere Spielarten des Faschismus für die Öffentlichkeit inakzeptabel sein würde. Daraus ergaben sich zwei Konsequenzen: eine strategische Neuausrichtung sowie der ideologische Bezug auf Denker der Konservativen Revolution. Diese erschien französischen Rechtsextremen wie Alain de Benoist historisch weniger belastet als der Nationalsozialismus. Bei genauerer Betrachtung zentraler Repräsentanten dieser Strömung ergibt sich indes ein ambivalentes Bild: Während etwa Edgar Julius Jung im Zuge des »Röhm-Putsches« von 1934 ermordet wurde, machte Carl Schmitt zunächst Karriere als Jurist und rechtfertigte unter anderem die »Nürnberger Rassengesetze«. Gemein hatten die Akteure der Konservativen Revolution, dass sie nichtreaktionäre Rechtsextreme waren, die sich positiv auf den Sozialismusbegriff bezogen, beziehungsweise diesen umdeuten wollten. Auch die Forderung nach einer autoritären, nichtdemokratischen Staatsform mit einem Führer an der Spitze einer homogenen »Volksgemeinschaft« einte Ernst Jünger, Oswald Spengler und weitere. In ihrer Opposition zum System der Weimarer Republik, der Demokratie und der »dekadenten Kultur« sowie ihrem Hass auf Linke waren sie sich ebenso einig. Ein weiteres Merkmal der Vertreter der Neuen Rechten ist die sogenannte metapolitische Strategie. Gemeint ist das Agieren im vorpolitischen Raum. Grob angelehnt an den marxistischen Theoretiker Antonio Gramsci geht es ihnen um die Erringung der Hegemonie anstatt um Wahlerfolge. Dafür sei die Beeinflussung und Aktivierung der Eliten in Medien, Universitäten, Politik et cetera notwendig. Diese sollen ihre Diskurse der Ungleichheit weitertragen und in eine »Kulturrevolution von rechts« umsetzen, die letztlich die politisch-kulturellen progressiven Errungenschaften von 68 umkehren soll. 

  Modernität  Den Traum von der rechten Kulturrevolution haben auch die Identitären, gleichwohl unterscheiden sie sich ideologisch grundsätzlich von anderen Teilen der Neuen Rechten. Sie heben sich innerhalb des Spektrums durch vier Merkmale ab. 1. Jugend: Die Identitären sind deutlich jünger als die üblicherweise älteren Herren der Neuen Rechten. Das Altersspektrum reicht ungefähr von 15 bis 35 Jahren und ist damit für junge Menschen attraktiv; 2. Aktionismus: Die Identitären nutzen Aktionen, um Aufmerksamkeit zu generieren und ihre Ideen zu verbreiten. Hierbei orientieren sie sich an Aktionsformen, die zuvor eher im linken Spektrum Praxis waren, wie etwa Flashmobs oder Besetzungen. Sie beteiligen sich aber auch an »Bürgerprotesten« gegen Flüchtlingsheime und Pegida-»Spaziergängen« und sind somit auf den Straßen präsent; 3. 

Populärkultur: Die Sujets der Identitären fallen durch zahlreiche popkulturelle Bezüge auf. Die Herkunft und ursprüngliche Thematik spielt dabei kaum eine Rolle, wichtig ist der Wiederkennungswert und die Jugendaffinität der Bilder; 4. Corporate Identity: Jedes Medium, das die Identitären veröffentlichen, trägt deren Corporate Design, das aus schwarzgelber Farbgebung, dem Lambda-Symbol und bestimmten Schriftarten besteht. Dadurch wird zum einen ein hoher Wiedererkennungswert erzielt, zum anderen ein simples »Baukastensystem« für neue Gruppierungen zur Verfügung gestellt, die mit diesem problemlos ihren eigenen Facebook-Auftritt erstellen können. Als Vorbild dient in jeder Hinsicht die neofaschistische Organisation Casa Pound aus Italien. In ihrer über zehnjährigen Existenz hat sie sich durch Infrastruktur sowie hohe Mitgliederzahlen verstetigt und gilt als Vorbild für viele rechtsextreme Organisationen, nicht zuletzt auch durch ihren modernen ästhetischen Auftritt. 

  Ideologie  Im Bereich der Ideologie gelten in der Neuen Rechten klassisch rechtsextreme Denkmuster. Eine einheitliche und stringente Ideologie, ein Programm gar, existiert nicht. Vielmehr gibt es eine Bandbreite unterschiedlicher Positionen zu verschiedenen Themen, die mehr oder weniger betont werden. Das reicht zum Beispiel von einer klar neoliberalen Ausrichtung bei der Zeitschrift eigentümlich frei bis hin zu Publikationen, die in das Milieu des Neonazismus hineinragen, wie die österreichische Wochenzeitung Zur Zeit. Gemeinsam ist ihnen die grundlegende rechtsextreme Einstellung, also ein negatives Menschenbild, das von Ungleichheit und Ungleichwertigkeit geprägt ist. Gemeinsam sind ihnen auch zwei ideologische Ausrichtungen, die über alle rechtsextremen Lager bis weit hinein in eine vermeintliche »Mitte« anschlussfähig sind. 

Einerseits ist das antimuslimischer Rassismus, andererseits Antifeminismus bis hin zu Misogynie. Im Gegensatz zum Bereich der Strategie gibt es wenige substantielle, originäre Neuerungen im Bereich der Ideologie. Aber es gibt sie. 

  Ethnopluralismus ist eine genuin neurechte Spielart des Rassismus. Statt von »Rassen« wird von »Kulturen« gesprochen, die jeweils erhalten werden müssen. Haupttheoretiker ist Alain de Benoist, Begründer des Groupement de recherche et d’études pour la civilisation européenne (GRECE), mit seinem Werk »Kulturrevolution von rechts« (1985). GRECE ging allerdings ursprünglich noch immer von »natürlichen« Rassen aus, wehrt sich aber gegen eine Ungleichwertigkeit, sondern propagiert die »natürliche« Entfaltung jeder »Rasse« nach eigenen Gesichtspunkten. 

Dieses Konzept tauften seine Anhänger Ethnopluralismus. Er impliziert eine sozialdarwinistische »Selbstregulierung«. Hilfe und Zusammenarbeit sind damit störend und überflüssig. Eine Begründung, warum verschiedene »Kulturen« nicht miteinander auskommen sollen, unterbleibt. Die Ungleichheit der »Völker« wird als statisches und natürliches Ereignis gesehen und nicht als das Ergebnis eines historischen Prozesses, der durch Kräfteverhältnisse, Ressourcenverteilung und Imperialismus determiniert ist und sich auch wieder ändern kann. In dieser Vorstellung wird von einer homogenen »Kultur« eines »Volkes« ausgegangen. Sie ist immer die der Herrschenden und des Mainstreams. Dieser Begriff bietet keinen Platz für Sub-, Gegen- oder Milieukulturen etwa der Arbeiterbewegung. Er bleibt diffus und schwammig. 

  Bei den Identitären wird vor allem über Bildsprache vermittelt, was darunter zu verstehen ist. Diese erschöpft sich in der Betonung von Sehenswürdigkeiten und markanten Landschaften. Martin Sellner ist einer ihrer Chefideologen im deutschsprachigen Raum. Er definiert Ethnopluralismus in seinem Videoblog. Darin stellt er zwei Seiten und drei Ebenen eines ethnopluralistischen Weltbilds fest: Zum einen unterschiedet er Ethnie und Kultur. Ethnie wird als quasi metaphysisches Verwandtschaftsverhältnis zwischen den verschiedenen Menschen Europas dargestellt, das seit Tausenden Jahren bestehe. Kultur hingegen sei ein Begriff, der keiner Erklärung bedürfe. Die Ausführungen in seinem Vlog legen aber einen eindimensionalen Kulturbegriff nahe, der sich über Kunst, Bräuche und Religion definiert. Die drei Ebenen des Ethnopluralismus seien die Region, die Nation und Europa. Auf andere »ethnopluralistische Räume« geht er nicht ein. Der Begriff »Ethnopluralismus« wird dementsprechend auch zugunsten des Begriffs »ethnokulturelle Identität« aufgegeben. Ethnopluralismus wird von den Identitären nur propagiert, sofern es nicht um das konstruierte Kollektiv »Islam« geht. Hier ist eine deutliche Geringschätzung einer »muslimischen Kultur« bemerkbar, die sich vom vermeintlich ethnopluralistischen Ideal der »verschiedenen Kulturen, die alle erhaltenswert sind«, entfernt. 

  Strategie  Um ihre Aktivisten an sich zu binden, finden Stammtische mit Referaten, Wanderausflüge und Wehrsport-Sommerwochen statt. Die Attraktivität besteht darin, den Teilnehmern das Gefühl zu geben, einer geistigen Elite anzugehören. Sie bekommen Wissen vermittelt, das an Schulen und Universitäten nicht verbreitet ist, lesen Bücher und Texte, die Antworten auf Fragen geben sollen, allerdings nicht zum alltäglichen Lehrplan gehören. Identitäre vermitteln, etwas zu sein, was der italienische faschistische Publizist Julius Evola als »Geistesaristokratie« bezeichnete. 

  Um rechtsextreme Ideologie popularisieren zu können, bedienen sich Identitäre spezifischer rhetorischer Mittel. Ziel ist, Konzepte wie den Ethnopluralismus, sekundären Antisemitismus und Antifeminismus so zu vermarkten, dass sie verständlich, zugänglich und vor allem annehmbar erscheinen. Zwei Beispiele seien im Folgenden erläutert: 1. Identitäre geben vor, Teil der demokratischen Mitte zu sein und als Stimme des Volkes zu sprechen, das zu sagen, »was alle denken«. Sie behaupten, jenseits von »extremen« Rändern des politischen Spektrums zu agieren. Das geschieht auf zweierlei Weise: Einerseits grenzen sie sich formal von Rechtsextremismus ab, waschen sich also rein, andererseits markieren sie linke Politik unter dem medial stark negativ konnotierten Schlagwort »Linksextremismus« als Feindbild. Hilfreich ist ihnen hierfür die sogenannte Extremismustheorie, auf die sich der deutsche und der österreichische Verfassungsschutz in ihrer täglichen Arbeit stützen: Sie markiert links und rechts als zwei gleich gefährliche Pole. 

Rechtsextremismus wird über identifizierte Gruppen festgemacht, die ebenfalls mit popularisierten Bildern, meist in Form von gestiefelten Neonazis mit Glatzen, gleichgesetzt werden. Wenn nur diese Vorstellung vorherrscht und nicht etwa eine Begriffsdefinition, welche die Ideologie als maßgebend festmacht, fällt es Identitären leicht, sich abzugrenzen. 

  2. Der deutsche Migrationsforscher und Publizist Mark Terkessidis beschreibt mit Retorsion ein Mittel, mit dem sich die (ethnische) Mehrheit, die sich in der Gesellschaft an der Macht befindet, »mit der Position der machtlosen Minderheit [bewaffnet] und sich gegen diese [wendet]«. Akteure wie die Identitären, die sich dieser Strategie bemächtigen, wollen sich so unantastbar machen. Sie stilisieren sich selbst zur »bedrohten Minderheit im eigenen Land« und leiten daraus die Legitimation ab, sich zu wehren, den ethnisch definierten und politischen Gegnern den Kampf anzusagen. In einem Videoblog spricht Alexander Markovics, Obmann der Identitären Bewegung Österreich, davon, dass eine »Kolonisation unseres Landes« sowie eine »erzwungene Bevölkerungstransformation« drohe. Der Position des Widerstands haftet so eher die Aura des Heldenhaften an als die der Privilegierten, denen die Identitären als häufig akademisch gebildete Österreicher mit gut ausgebildeten Netzwerken in Parteien, Verlagen und Burschenschaften in der Regel zuzuordnen sind. 

  Ästhetik  Die Ästhetik der Identitären Bewegung ist ein wichtiges Abgrenzungsmerkmal von traditionellen rechtsextremen beziehungsweise neonazistischen Subkulturen, für die der Rückgriff auf historische Bild- und Textsegmente des Faschismus wie etwa die Verherrlichung der Wehrmacht typisch ist. Die Sujets der Identitären wirken durch ihre popkulturelle Bildsprache politisch weniger belastet, die somit Personen leichter erreichen kann, die sich mit dem herkömmlichen politischen Angebot nicht identifizieren können. Damit soll eine Neu- und Andersartigkeit transportiert werden. 

  Ihre spezielle Ästhetik und die Verwendung von Figuren aus beliebten Serien und Filmen sowie von Memes machen sie für Jugendliche und junge Erwachsene anschlussfähig, noch bevor die ideologische Botschaft angekommen ist. Unter Zuhilfenahme einer eigenen Corporate Identity wird eine große Bewegung suggeriert, da es leicht ist, eine eigene identitäre Gruppe zu gründen. Mit ihrem Aktionismus haben sie neurechte Ideen von den Zeitungsblättern auf die Straße gebracht. Im Mittelpunkt steht also die Aktion, die Arbeit an der Theorie fällt demgegenüber gering aus. So haben es die Identitären in kurzer Zeit geschafft, sich im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Besonders erfolgreich waren sie in Österreich, wo ihnen auch viel Aufmerksamkeit seitens der Medien zuteil wurde. In Deutschland hinkte die Entwicklung, auch aufgrund entschlossener antifaschistischer Arbeit, hinterher. Die Regionalgruppen Sachsen und Franken zeigen aber ein relativ hohes Aktivitätslevel. Auch rund um Hogesa und Pegida konnten die Identitären ihr Netzwerk ausbauen. Es handelt sich nicht um eine Massenbewegung – die schnelle Verstetigung, das hohe Aktivitätslevel und die intensive Vernetzungsarbeit in ganz Europa verlangen aber eine genaue Beobachtung der verschiedenen Gruppen. 

  Anmerkung 

  1 Wir definieren Rechtsextremismus ideologisch und nicht im Sinne der Extremismustheorie. 

  Literatur 

  Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. 

Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Münster 2014 

  Dies.: Rechte Kulturrevolution. Wer und was ist die Neue Rechte von heute? Hamburg 2015 

  Mark Terkessidis: Kulturkampf. Volk, Nation, der Westen und die Neue Rechte. Köln 1995 

  Julian Bruns, Kathrin Glösel und Natascha Strobl sind Initiatoren der Bildungswerkstatt für Antifaschismus und Zivilcourage (BIWAZ). Julian Bruns hat Skandinavistik, Germanistik und Philosophie studiert. Er schreibt gerade seine Dissertation über faschistische Literatur in Nordeuropa. 

Kathrin Glösel studiert Politikwissenschaft sowie Europäische Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien. Derzeit arbeitet sie als Studienassistentin am Institut für Politikwissenschaft sowie in der dortigen Studienvertretung. Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin und Skandinavistin. Sie betreibt den antifaschistischen Blog schmetterlingssammlung.net und engagiert sich bei »Offensive gegen Rechts« in Wien. 

 

__________________________