Ingenieure des Untergangs  

Gegen die Ideologie des Krieges. Walter Benjamins »Theorien des Faschismus« aus dem Jahre 1930  

Jürgen Pelzer 

In: junge Welt online vom 13.10.2015 

 

  Wenn von den ominösen Septemberwahlen des Jahres 1930, bei denen die NSDAP ihren Stimmenanteil schlagartig auf 18 Prozent erhöhte, die Rede ist, wird oft vergessen, dass die entscheidenden Weichenstellungen zur Abschaffung der Republik spätestens im März 1930 erfolgten. Zu diesem Zeitpunkt wurde die bis dahin regierende große Koalition gestürzt, und der Zentrumspolitiker Heinrich Brüning, der über keine parlamentarische Mehrheit verfügte, regierte seither mit Hilfe des Reichspräsidenten Paul Hindenburg und der berüchtigten Notverordnungen. Auf die wirtschaftliche Krise, deren Auswirkungen immer deutlicher wurden (die Arbeitslosigkeit war bereits auf 14 Prozent gestiegen, die Produktionsziffern gingen zurück, und die Lohnkürzungen waren so rabiat, dass es trotz Deflation zu einem deutlichen Rückgang der Reallöhne kam), sollte mit einem autoritären Präsidialregime geantwortet werden. Gleichzeitig wollten Rechte und alte Eliten die »Gunst der Stunde« nutzen, um die Grundsatzentscheidungen von 1918/1919 rückgängig zu machen.¹ Überboten wurden die rechten Strategen in Politik, Medien, Militär und Industrie allerdings von der terroristisch und demagogisch auftretenden NSDAP, die es verstand, sich als moderne, junge, technikorientierte und dynamische »Bewegung« zu präsentieren, und so tatsächlich breite Schichten mobilisierte. Den Wahlkampf hatte sie mit antimarxistischen, antidemokratischen Slogans geführt und dabei vor allem das »Volksgemeinschaftliche« betont, da nur mit der Stärkung einer klassenübergreifend gesehenen Nation die wirtschaftliche Krise gemeistert werden könne. Der Erfolg der NSDAP signalisierte eine Gefahr, die man in linken Kreisen bereits im Sommer 1930 sehr wohl gesehen hatte, nämlich, dass es letztlich zu einem Zusammengehen von »Bürgerblock und Hakenkreuz« kommen würde. Mit anderen Worten: In der sich verschärfenden Krisensituation würde der Bürgerblock sich nach rechts orientieren und die ohnehin stets halbherzige Zusammenarbeit mit den prorepubikanischen Parteien, namentlich der SPD aufkündigen. Das Brüningsche Präsidialregime, das sich noch bis 1932 hielt, sollte so tatsächlich die Überleitung zur autoritär-terroristischen Nazidiktatur bilden. 

  Ein »Appell an die Vernunft«  Der schockierende Nazierfolg vom September 1930 und die sich aus ihm ergebenden Perspektiven waren so besorgniserregend, dass ein Autor wie Thomas Mann, der am 17.10. im Beethovensaal in Berlin aus seinem »Zauberberg« vorlesen wollte, kurzerhand sein Programm änderte, also die Sphäre der »reinen Ästhetik« verließ, um dem Publikum und wohl auch dem Ausland Herkunft und Erfolg des »Nationalsozialismus« zu erklären und gleichzeitig einen »Appell an die Vernunft« zu richten. Historisch macht Mann Versailles verantwortlich, es habe die »Lebenskraft eines europäischen Hauptvolks … niedergehalten«, das Volk fühle sich als »Hauptopfer eines Widersinnes«, und die Nazis hätten ihm mittels eines »grell plakatierten Wahlangebotes zum Ausdruck seiner Gefühle« verholfen. Die darauf basierende »Massen-Gefühls-Überzeugung« sowie der fanatische Nationalismus seien geistesgeschichtlich als Begleiterscheinungen einer romantisierenden Philosophie zu sehen, die in Deutschland virulent geblieben sei. Doch andererseits – und hier schlägt die Mannsche Politikskepsis durch – sei die Tendenz, Politik zum »Massenopiat« zu machen, nicht wirklich deutsch: Fanatismus und die orgiastische Leugnung der Vernunft seien in der »tieferen Wesensschicht des Deutschtums nicht zu Hause«. Mann appellierte also an die vernunftorientierten Traditionen des Bürgertums, würdigte in diesem Sinne die Rolle Gustav Stresemanns und plädierte offen für ein Zusammengehen mit der SPD, um so die Weimarer Republik zu retten. Die Analyse des Nationalsozialismus bleibt freilich im Geistesgeschichtlichen stecken. Die spezifischen Komponenten – das neuartige ideologische Konstrukt aus Nationalismus, Rassismus und Militarismus und die mediale Inszenierung – bekommt er nicht in den Blick. Gerade hier setzt nun Walter Benjamin ein, der ebenfalls im Herbst 1930 in Rudolf Hilferdings marxistischer Theoriezeitschrift Die Gesellschaft seine »Theorien des Faschismus« veröffentlichte, eine Kritik des von Ernst Jünger herausgegebenen Sammelbandes mit dem Titel: »Krieg und Krieger«. 

  Ein Frontoffizier macht mobil  Ernst Jünger – Kriegsfreiwilliger, Frontoffizier, Freikorpsmitglied – hatte nicht nur kriegsverherrlichende Bücher wie »In Stahlgewittern«, »Der Kampf als inneres Erlebnis« oder »Wäldchen 125«, sondern auch eine umfangreiche Publizistik vorgelegt, die dezidiert antidemokratisch war und vor allem auf die Militarisierung aller Lebensbereiche hinauslief. Die Demokratie hasste dieser Autor, der später in der Bundesrepublik hofiert und z. B. mit dem Goethepreis ausgezeichnet wurde, wie »die Pest«, wie er immer wieder betonte. Für das humanistische oder pazifistische »Literatenpack« empfahl er kurzerhand die Prügelstrafe. 1927 war er nach Berlin gezogen, wo Joseph Goebbels seit kurzem »Gauleiter« war. Dort ging Jünger mit den Nazis enge Verbindungen ein. Unterschiede gab es allenfalls bezüglich der politischen Taktik: So sah Jünger die Basis für einen nationalen Aufstand eher im Landvolk (und nicht in der städtischen Bevölkerung), und er lehnte den sogenannten Legalitätskurs, den die NSDAP in diesen Jahren einschlug, ab. Auch hinsichtlich des Antisemitismus, den die NSDAP im Wahlkampf 1930 weniger stark betont hatte, beharrte Jünger auf einer »radikalen« Position: Sollte »der Stoß gegen die Juden zu flach« angesetzt sein, könne dies die Chancen einer »nationalen Revolution« beeinträchtigen.² Beim Berliner Vortrag Thomas Manns im Oktober 1930 betätigte er sich übrigens als Radaumacher. Zusammen mit seinem Bruder Friedrich Georg, dem Dramatiker und späteren Naziberater Arnolt Bronnen und einer Reihe von SA-Leuten, die sich mit geliehenen Smokings eingeschlichen hatten, sorgte er im Verein mit der Berliner Polizei für einen Tumult, der dann in der Nazipresse genüsslich ausgeschlachtet werden konnte. 

  Drohende Anstifter  Freilich ging Benjamin auf diese biographische Vorgeschichte Ernst Jüngers nicht ein, wie er auch keine Einschätzung der politischen Konstellation im Herbst 1930 lieferte. Er beschränkte sich statt dessen auf eine Analyse der Positionen und Ideologeme, die er in »Krieg und Krieger« vorfand. Der wichtigste »Einsatzpunkt« war für Benjamin die Kriegsthematik, ein Bereich, mit dem er sich immer wieder beschäftigt hat.³ Ausgehend von der traumatischen Erfahrung des Ersten Weltkriegs ging es ihm dabei um die Entwicklung der Kriegstechnologie, den »kommenden Krieg« und um wirksame Gegenstrategien, die nicht im Pazifistisch-Appellativen steckenbleiben. So schrieb er beispielsweise 1925 für die Vossische Zeitung einen Aufsatz über die »Waffen von morgen«, um auf das Problem des »industriellen Militarismus« hinzuweisen, der in der durchgreifenden Technisierung des Kämpfens und dem Gebrauch von Massenvernichtungsmitteln besteht, namentlich der neuartigen chemischen und bakteriologischen Waffen. Benjamin stellte die Effekte dieser Waffen so plastisch wie möglich dar: »Unmittelbar betreffen sie einen jeden. Der kommende Krieg wird eine geisterhafte Front haben. Eine Front, die bald über diese, bald über jene Metropole, in ihre Straßen und jede ihrer Haustüren vorgerückt wird.« Benjamin erkannte »die neuen Wirklichkeiten des Kriegs, des Luftkriegs mit Explosivstoffen«, vor allem des »Gaskriegs aus den Lüften«, die Tendenz zum Angriffs- und Großraumkrieg, bei dem der Unterschied zwischen ziviler und kämpfender Bevölkerung hinfällig wird, die Unsichtbarkeit beweglicher Fronten, die Vergiftung von Umwelt und Lebensmitteln, die Unzulänglichkeit jeglicher Abwehr. Gleichzeitig war er skeptisch gegenüber einem Pazifismus, der die ökonomische Basis der Kriege ignoriert, den Gegner nur im Raum des »reinen Geistes« aufsucht und es bei Appellen an die Vernunft belässt. 1925 heißt es in einer Polemik gegen den Pazifismus des gewendeten Militaristen Fritz von Unruh (»Friedensware«) geradezu emphatisch: »Wer aber Frieden will, der rede vom Krieg. Er rede vom vergangenen (…), er rede vom kommenden vor allem. 

Er rede von seinen drohenden Anstiftern, seinen gewaltigen Ursachen, seinen entsetzlichsten Mitteln.« 

  Faschistischer Klassenkrieger  Es war also vor allem der Kriegskomplex, bei dem Benjamin ansetzte, das heißt die Erfahrung des Ersten Weltkriegs, die weiterwirkende Technologisierung des Krieges und die besondere deutsche Entwicklung des sogenannten »Nachkriegs«, der turbulenten, durch Putschversuche und Generalstreiks gekennzeichneten frühen zwanziger Jahre. 

Benjamin analysierte zwar nicht die wirtschaftlichen Hintergründe des »imperialistischen Krieges«, die »zugegeben bedeutsam« seien, aber betonte statt dessen »die klaffende Diskrepanz zwischen den riesenhaften Mitteln der Technik auf der einen, ihrer winzigen moralischen Erhellung auf der anderen Seite«. Der Grund dafür liege im Kapitalismus, bei dem »alles Technische so sehr wie möglich vom sogenannten Geistigen abgedichtet« sei. Aus dieser Perspektive wird sogleich die enthistorisierende und mystifizierende Sicht, die Jünger auf den Krieg hat, erkennbar: Für Jünger spielte es »eine nebensächliche Rolle«, »in welchem Jahrhundert, für welche Ideen und mit welchen Waffen gefochten wird«. Jünger, selbst Kriegsteilnehmer wie die anderen Beiträger des Sammelbandes, blendet damit das Wirkliche des konkreten, gerade unter unendlichen Opfern erlittenen Krieges aus. Der Blick ähnelt somit, wie Benjamin nebenbei und mit bitterer Ironie bemerkte, in mancher Hinsicht demjenigen der Pazifisten, die vom »letzten Krieg« sprechen und einen Friedenszustand herbeiwünschen, gleichzeitig aber am Wirklichen des Ersten Weltkriegs festhalten und auch »einige Begriffe vom nächsten Krieg« haben. Bei Jünger und seinen Mitautoren gibt es diese Begriffe nicht, sie fassen kommende Kriege »stumpf« ins Auge, wie Benjamin schreibt, »ohne Vorstellungen mit ihnen zu verbinden«. Auch die »Materialschlacht«, ein Begriff, der nahezu synonym für den Ersten Weltkrieg steht, wird »als höchste Offenbarung des Daseins« gefasst, die Konsequenzen für die »kümmerlichen Reste« des Heroismus werden nicht bedacht. Jünger flüchtete also in einen »Kultus, eine Apotheose des Kriegs«, eine Ästhetisierung im Sinne von l’art pour l’art-Konzepten, denen die »rabiateste Dekadenz an der Stirn geschrieben« steht. Benjamin kannte sie aus dem Umkreis des italienischen Futurismus, der sich ebenfalls in den Dienst der faschistischen Ideologie stellte. 

  Aus der Perspektive dieser ästhetisch ins Essentielle überhöhten Kriegskonzeption wurden dann bei Jünger die nicht zu ignorierenden Probleme des Ersten Weltkriegs, namentlich die militärische Niederlage, »erklärt«, etwa wenn es heißt, er sei »nach unreinen Prinzipien geführt« worden, der Kampfeswille habe gefehlt, und das »aristokratische Element« sei aufgrund massendemokratischer Verwässerung geschwächt worden; es müsse als Herzstück militärischer Organisation wieder gestärkt werden. Der Krieg bleibt aber vor allem irrational, oder wie es einer der Beiträger formuliert: »jenseits jener Oekonomie, die den Verstand übt«. Gefeiert wird der Krieg gerade deshalb, weil er »etwas Unmenschliches, Maßloses, Gigantisches« hat, »etwas, was an einen vulkanischen Prozeß, eine elementare Eruption erinnert«. 

  Freilich ist der Erste Weltkrieg, den Jünger und seine Mitautoren derart ins Kultische und Ästhetizistische erhoben und als »höchste(n) Ausdruck der deutschen Nation« sahen, auch der verlorene. Benjamin sah in Jüngers Programmatik eine neue Phase der »Bewältigung«. Die erste Phase, um 1920, sei im Kontext der Revolution und der expressionistischen Avantgarde durch ein ins »Allgemein-Menschliche gesteigertes Schuldbekenntnis« gekennzeichnet gewesen. Die zweite Phase, charakterisiert durch die nach-inflationären Jahre der »relativen Stabilisierung« habe einfach im Vergessen und Verdrängen bestanden. Zu einer wirklichen »Besinnung« sei es nicht gekommen, zumal politische Alternativen nicht wahrgenommen wurden. 

Die neue Phase bestehe nun darin, den »Verlust des Krieges ernster zu nehmen als diesen Krieg selbst«. Man ist auf den Krieg geradezu fixiert, weil sich aus bestimmten Erfahrungen – die Kameradschaft in den Grabenkämpfen, das Agieren in der Materialschlacht – Haltungen herausdestillieren lassen, die für die angestrebte Gesellschaft nach der »nationalen Revolution« maßgebend sein sollten. Diese Gesellschaft sollte nach militärischen Prinzipien organisiert werden, sie sollte eine »total mobil gemachte« Gesellschaft sein, da sich nur so die Stärke der Nation wiederherstellen lasse. Und so spricht Friedrich Georg Jünger von dem »soldatischen Typus« als positivem Resultat des Ersten Weltkriegs. 

Das Heroisch-Soldatische ist das Modell für die »Tugenden der Härte, der Verschlossenheit, der Unerbittlichkeit«, die, wie Benjamin herausstellt, »in Wahrheit weniger solche des Soldaten als des bewährten Klassenkämpfers« sind. Und so werden in der historischen Rückschau aus den Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs und den Freikorpssoldaten des Nachkriegs »zuverlässige faschistische Klassenkrieger«. Die Nation, wie sie die Verfasser verstanden, sei letztlich eine »auf diesen Stand gestützte Herrscherklasse«. 

  Im Dienste des Staates  Der Staat spielte eine wichtige Rolle in dieser mystischen Kriegstheorie. Er sollte keineswegs als »Bändiger« im pazifistischen Sinn auftreten: »Es wird hier vielmehr vom Staate gefordert, den magischen Kräften, die er in Kriegsläuften für sich mobilisieren muss, bereits in seinem Bau und seiner Haltung sich anzupassen und würdig zu zeigen.« Diese Konzeption muss als Reaktion auf die Erfahrungen der ersten Phase der Weimarer Republik verstanden werden, d.h. 

auf die Novemberrevolution und die Erschütterung des autoritären Staates des Kaiserreichs, die »anarchischen Zustände« der Inflationsjahre und die weitgehende Wirkungslosigkeit der paramilitärischen, »staatstreuen« Freikorps. Um solche Zustände zu vermeiden, diene man sich, so Benjamin, der Herrscherklasse, d. h. den alten Eliten, nicht etwa als »Söldner« oder »Kondottiere«, sondern – um die Brücke zum technokratischen Faschismus zu schlagen – als »Kriegsingenieure« an. Diese »Kriegsingenieure der Herrscherklasse« bilden das »Pendant der leitenden Angestellten im Cut. Weiß Gott, dass ihre Führergeste ernst zu nehmen, ihre Drohung nicht lächerlich ist. Im Führer eines einzigen Flugzeugs mit Gasbomben vereinigen sich die Machtvollkommenheiten, dem Bürger Licht und Leben und Leben abzuschneiden, die im Frieden unter tausend Bürovorsteher verteilt sind. Der schlichte Bombenwerfer, der in der Einsamkeit der Höhe, allein mit sich und seinem Gott, für seinen erkrankten Seniorchef, den Staat, Prokura hat, und wo er seine Unterschrift hinsetzt, da wächst kein Gras mehr – das ist der ›imperiale‹ Führer, der den Verfassern vorschwebt.« 

  Was lässt sich dieser faschistischen Programmatik entgegensetzen? Benjamin gehörte zu denen, die Verlautbarungen auch angeblich marginaler Intellektueller ernst nahmen, weil er wusste, dass sie wichtige Vorgaben, ja Leitbilder und somit wichtige politische Funktionen bei der »Ästhetisierung der Politik«, d.h. bei der Enthistorisierung und Mystifizierung erfüllen können. Es geht also darum, »alles Licht, das Sprache und Vernunft noch immer geben«, auf die wahren, ursächlichen Zusammenhänge zu richten. Den »ewigen« Krieg, von dem »diese neuen Deutschen« schwärmen, gibt es nicht. Der Krieg ist in Wirklichkeit nur dies, wie es am Schluss heißt: »Die eine, fürchterlich letzte Chance, die Unfähigkeit der Völker zu korrigieren, ihre Verhältnisse untereinander demjenigen entsprechend zu ordnen, das sie durch ihre Technik zur Natur besitzen«. Wir wissen heute, dass diese Korrektur gescheitert ist und »Millionen Menschenkörper« »zerstückt und zerfressen« wurden, wie Benjamin gewarnt hatte. Und wir wissen, dass diese Korrektur immer noch aussteht. Die Technik, da für destruktive Zwecke eingesetzt, ist immer noch »ein Fetisch des Untergangs« statt ein »Schlüssel zum Glück«.⁴ 

  Anmerkungen 

  1 Vgl. die immer noch hoch höchst instruktive Darstellung von Detlev J. 

K. Peukert: Die Weimarer Republik. Frankfurt, Suhrkamp 1990 

  2 Vgl. Gerhard Wagner: Walter Benjamin – Moderne und Faschismus. Helle Panke Berlin, Jahr 2004. S. 9–12 

  3 Vgl. Günter Hartung: Walter Benjamins Antikriegsschriften, Weimarer Beiträge, Jg. 32, Heft 3, 1986, S. 404–419 

  4 Vgl. den aufrüttelnden Sammelband »Kriege im 21. Jahrhundert. Neue Herausforderungen der Friedensbewegung«, Sonnenberg 2015 sowie die Besprechung des Autors in jW vom 16.7.2015 (»Mitten im Krieg«) 

  Jürgen Pelzer ist Literaturwissenschaftler und Historiker. Zuletzt schrieb er auf diesen Seiten am 26.9.2015 anlässlich des 75. Todestages Walter Benjamins. 

 

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