Jeder Fünfte sagt: Die Einheit kommt nie 

Was zusammengehört? Auch 25 Jahre nach der Wende sehen viele Ostdeutsche noch große Unterschiede zum Westen 

Von Vincent Körner 

 

Von einer »Mauer in den Köpfen« kann man nicht sprechen. Aber immer noch denken Ostdeutsche und Westdeutsche unterschiedlich über die Vereinigung und deren Folgen. 

Eine große Mehrheit der Ostdeutschen ist auch 25 Jahre nach der Wende skeptisch, was den Stand der Einheit betrifft. 50 Prozent sehen noch große Unterschiede, mehr als jeder Fünfte bezweifelt sogar, dass eine wirkliche Einheit überhaupt zu erreichen ist. Das hat der Sozialreport 2014 des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg im Auftrag der linksparteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung ergeben. 

Zugleich ziehen immer mehr Menschen eine positive Bilanz der Vereinigung - bei 47 Prozent der Menschen im Osten und 46 Prozent im Westen überwiegen die Gewinne die Verluste. Eine negative Bewertung nehmen 20 Prozent vor. »Damit setzt sich ein Trend der Anerkennung der Einheit weiter durch«, heißt es in einer Zusammenfassung der Hauptergebnisse des Sozialreports, die dem »nd« vorliegt. 

In: Neues Deutschland online vom 05.11.2014 

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Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951317.jeder-fuenfte-sagt-die-einheit-kommt-nie.html 

 

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54 Prozent: Kein Interesse an DDR-Geschichte 

Umfrage für Stiftung Aufarbeitung: 59 der Ostdeutschen sagt, Aufarbeitung hat zu wenig mit der damaligen Welt zu tun 

 

Berlin. 25 Jahre nach dem Mauerfall will jeder zweite Deutsche nach einer Umfrage keine weiteren Informationen zur DDR-Geschichte. 54 Prozent der Westdeutschen und 51 Prozent der Ostdeutschen lehnen es ab, mehr über die DDR-Vergangenheit zu erfahren, wie die Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ergab. Im Osten sagen zudem 13 Prozent, sie wüssten schon viel, im Westen sind es 7 Prozent. Befragt wurden zwischen dem 30. September und 1. Oktober 1015 Menschen. 

In: Neues Deutschland online vom 03.11.2014 

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Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951113.54-prozent-kein-interesse-an-ddr-geschichte.html 

 

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Geschichtsaufarbeitung im Neues Deutschland online vom 04.11.2014 

 

Im Kuddelmuddel der Geschichte 

Sie wollten die DDR verlassen. Doch dann fiel die Mauer. Ein Wiedersehen mit Menschen aus dem Wendeherbst 1989. 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951240.im-kuddelmuddel-der-geschichte.html 

 

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Berlin, 9. November 1989, 23.30 Uhr 

Wie der Fotograf Ulrich Burchert den Mauerfall am Grenzübergang Bornholmer Straße erlebte. 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951154.berlin-9-november-1989-23-30-uhr.html 

 

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Misstrauen vergiftete Denken 

Der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer galt den SED-Oberen als Staatsfeind. Heute plädiert er für einen differenzierten Blick auf die DDR-Geschichte. Ein Gespräch über den 4. November 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951153.misstrauen-vergiftete-denken.html 

 

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Rasch isoliert 

Die linke Bürgerbewegung war 1989 nicht imstande, eine überzeugende Alternative gegenüber den »Wendehälsen« zu bieten. 

Von Thomas Klein 

 

Thomas Klein, geboren 1948, arbeitete im DDR-Wissenschaftsbereich und schloss sich linken oppositionellen Zirkeln an. Er musste in Haft und erhielt Publikationsverbot. 1989 war er Mitgründer der Vereinigten Linken. 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951152.rasch-isoliert.html 

 

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Ich bin noch nicht müde 

Von Thomas Fritz 

 

Rolf Beilschmidt war hoher Sportfunktionär – vor und nach der Wende. Er bekannte sich zu seiner Zusammenarbeit mit dem MfS, doch die Vergangenheit holt ihn erneut ein. 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951151.ich-bin-noch-nicht-muede.html 

 

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Querdenker in Uniform 

Rolf Ziegenbein war Oberst und hat mit anderen versucht, das Grenzregime zu zivilisieren. Tom Strohschneider über ein unbekanntes Kapitel der Reformbemühungen in der DDR 

 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951148.querdenker-in-uniform.html 

 

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Politik-Litik-Itik-Tik-Tik-Bumm! 

Vom Aufenthalt in zwei anthrazitgrauen Ländern 

Von Thomas Blum 

 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951141.politik-litik-itik-tik-tik-bumm.html 

 

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Achselzucken und Bestürzung 

Das Scheitern der westdeutschen Linken liegt vor 1989 – in den 70er Jahren. 

Von Georg Fülberth 

Georg Fülberth, Jahrgang 1939, zählt seit Jahrzehnten zu den einflussreichsten linken Intellektuellen. Er war bis 2004 Professor für Politikwissenschaften an der Universität Marburg. 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951133.achselzucken-und-bestuerzung.html 

 

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Nur Deckel drauf, Deckel drauf 

Die Frauenbewegte und der SED-Reformer: Walfriede Schmitt und Hans Modrow im Gespräch 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951131.nur-deckel-drauf-deckel-drauf.html 

 

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Das unwillkommene Geschenk 

Wie der Westparagraf 218 aus selbstsicheren Ostfrauen Bittstellerinnen machte 

Von Silvia Ottow 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951130.das-unwillkommene-geschenk.html 

 

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Zeitreise 

Vom Kreml ins ZK – eine Fahrt mit Heinz Vietze und seinem Kraftfahrer. 25 Jahre danach. 

Von Gabriele Oertel 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951127.zeitreise.html 

 

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Würstchen in der Waschmaschine 

Vernachlässigt, übermalt, abgerissen: Die ästhetischen Zeugnisse der DDR verschwinden. Von Jochen Schmidt 

Von Jochen Schmidt 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951126.wuerstchen-in-der-waschmaschine.html 

 

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Zauber einer Demo 

Jirka Grahl über seinen 4. November 1989 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951125.zauber-einer-demo.html 

 

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Weiße Strände, trübe Stimmung 

Uwe Satller über seinen 4. November 1989 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951124.weisse-straende-truebe-stimmung.html 

 

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Seid umschlungen, Millionen - ein Ausflug ins Luftschloss 

Irmtraud Gutschke über ihren 4. November 1989 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951123.seid-umschlungen-millionen-ein-ausflug-ins-luftschloss.html 

 

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Volks Begehren 

Vor 25 Jahren fand die größte Demonstration für Demokratie in der DDR statt 

Von Tom Strohschneider 

Spannende Lektüre wünscht Tom Strohschneider 

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951122.volks-begehren.html 

 

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Viele machten rüber, einige schliefen 

Elke Bitterhof wollte von ost- und westdeutschen Prominenten wissen, was sie am 9. November vor 25 Jahren taten 

Von Karlen Vesper 

 

Was hast du am 9. November 1989 getan? Das ist wohl die am häufigsten den Deutschen, immer und immer wieder, gestellte Frage, vornehmlich von Medienvertretern. Das schreckte Elke Bitterhof nicht. Die TV-Moderatorin, einst Mitglied des legendären Oktoberklubs der FDJ, wollte von ost- wie westdeutscher Prominenz wissen, wie sie die welthistorisch einmalige Nacht erlebten. »Verschlafen? Gefeiert? Gesungen? Gepredigt?« 

In: Neues Deutschland online vom 07.11.2014 

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Links: 

    1. http://www.neues-deutschland.de/shop/index.php?booksearch=1&s[title]=Goodbye&s[author_lastname]=Bitterhof&s[author_firstname]=&s[publisher]=&s[year]=&s[isbn]=&action=submit

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/951531.viele-machten-rueber-einige-schliefen.html 

 

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