Blei des Antikommunismus

Geschichte. Vorurteile oder Wahrheiten über den Ersten Weltkrieg. Eine Entgegnung auf ein Statement des französischen Historikers Nicolas Offenstadt

Annie Lacroix-Riz

In: junge Welt online vom 11.07.2014

In Frankreich muß sich die marxistische Geschichtswissenschaft nicht nur mit dem hier in Deutschland zum Medienstar aufgebauten Christopher Clark herumschlagen. Dessen These ist es, das Kaiserreich sei wie alle anderen damaligen europäischen Staaten in den Ersten Weltkrieg geschlafwandelt. Im Nachbarland gibt es auch noch die konservative Tageszeitung Le Monde, die mit dem Mediävisten Nicolas Offenstadt eine gegenaufklärerische Position zum Geschehen um 1914 propagiert.

Annie Lacroix-Riz, emeritierte Professorin für Zeitgeschichte der Universität Paris 7, stellt sich gegen die von Offenstadt formulierten »zehn Vorurteile« über die Ereignisse in Frankreich während des Ersten Weltkrieges. Wir drucken Offenstadts Thesen hier in einem eigenen Kasten ab - aus Platzgründen leider ohne die dazugehörigen Kommentare.

Der Originalbeitrag erschien im Januar 2014 in Initiative communiste, der Monatszeitschrift der Partei Pôle de Renaissance Communiste en France (PRCF). jW hat den Text von Klaus von Raussendorf aus dem Französischen übersetzen lassen. Er ist um die Fußnoten gekürzt.

Es ist eine Gepflogenheit der Tageszeitung Le Monde, die »reine Lehre« der Geschichte zu verkünden, beispielsweise (im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg; jW) über die UdSSR und ihren »roten Tyrannen« (Stalin; jW), über das von Kollaboration unberührte französische Unternehmertum mit (dem Autokonstrukteur; jW) Louis Renault an der Spitze, über den demokratischen Oberst (François; jW) de la Rocque.1

Am 4. November 2013 kündigte das »Leitmedium« ein weiteres ideologisches Trommelfeuer an, das uns für mindestens ein Jahr begleiten wird. Es beauftragte den Mittelalterforscher Nicolas Offenstadt, ansonsten ein Spezialist für »Erinnerungen« an die »Grande Guerre« (den Ersten Weltkrieg; jW), über diesen »mit zehn überkommenen Vorstellungen aufzuräumen«. Denn, so Offenstadt selbst, »deren starker Einfluß auf die französische Gesellschaft nährt die Verbreitung von Bildern und Klischees, die nicht mit dem Wissensstand der Historiker übereinstimmen«.

Kautskys Ultraimperialismus

Im mythologischen Pantheon stehe an höchster Stelle die Idee (so das erste Vorurteil; jW), daß »der Krieg von Industriellen und Finanziers herbeigewünscht wurde«. Offenstadt schreibt dazu: »Die marxistischen Interpretationen über die Ursprünge des Krieges, die den Überlegungen Lenins über den Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus zugrunde liegen, weisen den ökonomischen Rivalitäten, verschärft durch den tendenziellen Fall der Profitrate und dem raubtierartigen Charakter des industriellen Milieus, einen zentralen Platz zu. Freilich gibt es wirtschaftliche Machtkämpfe zwischen den Blöcken in China oder im Osmanischen Reich, zwischen den durch das rMade in Germanyl beunruhigten Briten und den Deutschen. Der Rüstungswettlauf der unmittelbaren Vorkriegszeit in allen Ländern verstärkt diese Interpretation. Aber die Historiographie hat gezeigt, daß die gegenseitigen Abhängigkeiten der Volkswirtschaften sehr stark waren und daß für viele Wirtschaftszweige (Versicherungsunternehmen, Bergbaugesellschaften ...) der Frieden besser war als der Krieg. Die City (das Finanzkapital der City of London; jW) hat folglich eher dazu gedrängt, den Frieden zu wahren. Und außerdem waren sich die industriellen und finanziellen Milieus in Sachen Außenpolitik nicht einig.«

Das unterstellte »Klischee« bezieht sich allerdings von vornherein nicht auf irgendein Objekt. Die Marxisten haben nämlich die kapitalistische Wirtschaft vor 1914 vor allem ohne Bezug auf irgendwelche »Wünsche« von Bankiers und Industriellen analysiert. Lenin, Hegelianer wie Marx, beobachtet die Praktiken der »Kapitalisten gewissermaßen ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen«. In »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« (1917; jW) erfaßt er jene Phase, die aus der ersten großen Systemkrise des Kapitals im Jahr 1873 entstanden war. Darin legt er die Praktiken am Vorabend des Krieges offen und charakterisiert das Finanzkapital als »das Bankkapital einiger weniger monopolistischer Großbanken, das mit dem Kapital monopolistischer Industriellenverbände verschmolzen ist« (Lenin, Werke, Band 22, S. 270). Lenin spricht nicht von den Bankiers und den Industriellen, sondern von einer »Handvoll Monopolisten«, »Kartellen und Trusts«, die zu einer »Aufteilung der Welt« übergegangen sind.

Die - inzwischen über hundertjährige - »Finanzoligarchie« hat das Sinken der Preise und der Profitrate durch Kartellbildung, durch Senkung von Löhnen und nichtmonopolistischen Einkommen, kurz: durch Abwälzen der Krisenlasten »auf die übrige Bevölkerung« aufgefangen. Aber sie hat weder die Überproduktion abschaffen können, das heißt, das Zurückbleiben der - im Verhältnis zum investierten oder zu investierenden Kapital erwarteten - Profitrate, noch hat sie die Sprengkraft der Rivalitäten und Widersprüche überwinden können. Sie schuf und festigte die - um mit Nicolas Offenstadt zu sprechen: »interdependenten« (voneinander abhängigen; jW) - Kartelle und Trusts. Aber diese Auswüchse und zugleich Beschleuniger der ungleichen Entwicklung des Kapitals bewirken nicht die »Ausschaltung der Krisen«.

Indem die Krise die Konkurrenz der kartellierten Sektoren verschärft, zwingt sie die Monopole, massenhaft Kapital zu zerstören und den Globus unter sich neu aufzuteilen. Ihr »Kampf um die Erwerbung von Kolonien« oder um halbkolonialisierte Einflußzonen (Osmanisches Reich und Rußland) verstärkte sich »nach 1880«. Anfang des 20. Jahrhunderts breiten sich »periphere Kriege« in das Zentrum des europäischen Kontinents aus. Und es kamen Pläne auf, »nicht nur agrarische Gebiete, sondern sogar höchst entwickelte Industriegebiete zu annektieren (Deutschlands Gelüste auf Belgien, Frankreichs auf Lothringen)« (LW 22, S. 273).

Damals näherte sich Karl Kautsky, der nach dem Tod von Friedrich Engels angesehenste Marxist, dem Reformismus an, einer die Oberhand gewinnenden Ideologie der »Agenten der Bourgeoisie innerhalb der Arbeiterbewegung« (LW 22, S. 198). Er entwickelte die »Theorie des Ultraimperialismus« [oder Superimperialismus; A. L.-R.], der angeblich friedfertig ist, weil die konzentrierten, kartellierten Kapitale dem Kompromiß den »Vorzug« gegenüber dem Konflikt geben. Dieser entmotivierend wirkende Traum trug ihm die Angriffe Lenins ein, noch bevor der allgemeine Krieg 1914 ein Urteil darüber fällte. »Bieten uns die internationalen Kartelle, die Kautsky Keime des rUltraimperialismusl zu sein scheinen (wie man auch die Erzeugung von Tabletten im Laboratorium als einen Keim der Ultralandwirtschaft ansprechen rkannl), etwa nicht ein Beispiel der Aufteilung und Neuaufteilung der Welt, des Übergangs von friedlicher Aufteilung der Welt zu nichtfriedlicher und umgekehrt?« (LW 22, S. 278) »Der Kapitalismus ist zu einem Weltsystem kolonialer Unterdrückung und finanzieller Erdrosselung der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung der Erde durch eine Handvoll rfortgeschrittenerl Länder geworden. Und diese Beute teilen sich zwei, drei weltbeherrschende, bis an die Zähne bewaffnete Räuber (Amerika, England, Japan), die die ganze Welt in ihren Krieg um die Teilung ihrer Beute mit hineinreißen« (LW 22, S.

195).

Fischers Forschung ausgeblendet

In jedem (europäischen; jW) Land hat eine durch Quellen belegte nicht durchweg marxistische Geschichtsschreibung sowohl für 1914 wie für 1939 »die marxistischen Interpretationen der Ursprünge des Krieges« bestätigt.

Das Buch »Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914-1918« des konservativen Historikers Fritz Fischer, bereits Hochschullehrer unter Hitler, veranschaulicht die allgemeine Zustimmung einer »Handvoll« von Entscheidungsträgern zum Eroberungskrieg, unterstützt von fast der Gesamtheit der politischen Kräfte (einschließlich der »Mehrheitssozialdemokraten«). Die Schrift - 1961 erschienen, 1970 ins Französische übersetzt - hat, obgleich über 50 Jahre alt, kein bißchen Staub angesetzt.

Allerdings wird sie seit den 2000er Jahren von der (in Frankreich; jW) dominierenden Historiographie aus den offiziellen Bibliographien zu den Auswahlwettbewerben für das Lehramt in Geschichte ausgeschlossen. Angeführt wird lediglich George Henri Soutou, »L'or et le sang. Les buts de guerre économiques de la Première guerre mondiale« (1989) (Gold und Blut. Die ökonomischen Kriegsziele des Ersten Weltkrieges; jW), der den Konsens der deutschen Entscheidungsträger bestreitet und Fischer in fast allem widerspricht.

Dagegen bezeugen die Originalquellen den - nach einigem Zögern wegen möglicher Kompromisse erreichten - Konsens über den Krieg und seine Ziele auf seiten des aus der Bank von Frankreich und dem Verband der Stahl- und Kohleindustrie bestehenden Blocks, des eigentlichen Eigentümers des französischen Staats. »Die City«, wie es in Offenstadts erster These heißt, »hat (...) eher dazu gedrängt, den Frieden zu verteidigen«? Nein, sie hat vor 1914 versucht, mit dem Reich auf Kosten ihrer gemeinsamen französischen, portugiesischen und belgischen Rivalen einen Kolonialkompromiß zu schließen, und sie hat damit auch vor 1939 wieder angefangen. 1937 hat Frankreichs Botschafter in London, Charles Corbin, anhand von Archivmaterial nachgewiesen, 2 daß das Ziel der »Appeasement«-Politik3 des Tandems Chamberlain/Halifax4 - damals angesichts der Expansion des Deutschen Reichs nach Österreich und in die Tschechoslowakei - demjenigen von 1912 auf dem Gebiet der Kolonialpolitik nachgebildet war. Zwei Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges hatte London Berlin auf einem silbernen Tablett angeboten, alle europäischen Kolonialreiche mit Ausnahme des britischen zu verdrängen. Diese beiden ebenso nachhaltigen wie hartnäckigen Versuche scheiterten schließlich, weil die systemische Krise des Kapitalismus den Kompromiß vorübergehend unmöglich machte. Was für England gilt, gilt auch für die Beziehungen der USA mit dem Reich sowie mit Japan.

Christopher Clarks Troja

Nicolas Offenstadt bezieht sich nicht auf »die« Historiographie, sondern lediglich auf die antimarxistische »herrschende Historiographie«, die heute unter Ausschluß aller anderen den künftigen Lehrern an der Universität vorgeschrieben wird. Beispielsweise die »Schlafwandler« von Christopher Clark, der auf fast 900 Seiten unter allgemeiner Bewunderung vorgibt zu zeigen, daß die Herrschenden aller Länder »in den Krieg zogen« wie von Personen beiderlei Geschlechts manipuliert - also eine Neuauflage der Thematik der schönen Helena und des Trojanischen Krieges! -, Opfer fluchbeladener Verkettungen. Allerdings vergißt Clark nicht, Deutschland, das von Österreich mitgerissen wird, von der Entfesselung des Konflikts reinzuwaschen, um Serben, Russen etc. zu belasten. Dieser Rummel, genährt von der Propaganda zur Europäischen Union, des Unterpfands ewigen Friedens - wie die Kartelle des 19. und 20. Jahrhunderts? -, begräbt unter sich ganze Archivbestände zur Diplomatie, Ökonomie und Militärpolitik in den Krisen, die den Jahren 1914 und 1939 vorausgehen und die lückenlos den allgemeinen Krieg ankündigen.5

Die US-amerikanische Geschichtsschreibung, durchaus ergiebig in bezug auf die »Aufteilung der Welt«, zeigt seit den Arbeiten von William Appleman Williams, insbesondere »The Tragedy of American Diplomacy« aus dem Jahr 1959, die Richtigkeit der Einschätzung der deutsch-amerikanischen Beziehungen 1916 durch Lenin: »Nimmt das amerikanische und sonstige Finanzkapital, das bisher unter Beteiligung Deutschlands, sagen wir im internationalen Schienenkartell oder in dem internationalen Trust der Handelsschiffahrt, die ganze Welt friedlich aufgeteilt hat, jetzt etwa nicht eine Neuaufteilung der Welt auf Grund neuer Kräfteverhältnisse vor, die sich auf ganz und gar nicht friedlichem Wege verändert haben?« (LW 22, S. 278)

War das Appeasement vor 1914, wie vor 1939, darauf gerichtet, den Krieg zu verhindern? Nein, sondern allein darauf, die Umstände auszuhandeln, unter denen er eintreten würde. Sie sollten sich für die »Beschwichtiger« günstig auswirken, sobald die Beteiligten zugleich Rivalen und Alliierte waren. Man verträgt sich bestens unter »verfeindeten« Bankiers, man will sich nicht gegenseitig zerfleischen, auch noch in Kriegszeiten pflegt man Umgang miteinander. Aber da durchaus die Notwendigkeit besteht, sich mit Waffen des »überschüssigen« Kapitals, einschließlich der »überschüssigen« menschlichen Produktivkräfte, zu entledigen und sich verschlossene Märkte zu öffnen, bereitet man eine Hölle für die Völker, die nicht nein zu sagen verstanden haben. Das ist ein anderer Gemeinplatz, der richtiggestellt zu werden verdient hat. Die Weigerung, die kriegstreiberische Natur des Kapitals theoretisch und anhand historischer Quellen zu untersuchen, führt zur Beglaubigung der »psychologischen« Mythologie vom verhängnisvollen, aber unausweichlichen Ablauf der Ereignisse. Das ist freilich reizvoller als mit Lenin hinzuweisen auf die »Dutzenden Millionen von Leichen und Krüppeln, die der Krieg hinterließ - ein Krieg, der darum geführt wurde, ob die englische oder die deutsche Gruppe von Finanzräubern einen größeren Teil der Beute erhalten soll« (LW 22, S. 195).

Im gegenwärtigen Gerangel zwischen imperialistischen Staaten um die »Neuaufteilung« der weltweiten Rohstoffquellen, das ebenso schonungslos ist wie jenes, das in zwei Weltkriege einmündete, triumphiert im Zeichen eines europäischen und nationalen »Burgfriedens« erneut »Kautskys dummes Märchen von einem rfriedlichenl Ultraimperialismus« (LW 22, S. 278). Was dabei von der Geschichtsschreibung erwartet wird, entspricht ganz der antikommunistischen Atmosphäre, die wie ein Bleigewicht auf der Gesellschaft und auf der Wissenschaft lastet. Der Erste Weltkrieg war ebenso wie der Zweite einer zwischen imperialistischen Giganten zur Ausplünderung und »Neuaufteilung der Welt«. Wenn es um die Natur des Kapitals, seine Krisen und Kriege geht, so tun Sie, liebe Leserin und lieber Leser, besser daran, sich nicht an Le Monde oder an die antimarxistische »Geschichtsschreibung« zu halten. Lesen Sie baldmöglichst Marx und Lenin. Lenins Schrift »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« stellt klar, was es mit dem angeblich neuen »Finanzkapitalismus« auf sich hat. Und übrigens bewahrt die Schrift ganz allgemein davor, verblödet zu sterben. Außerdem: Orientieren Sie sich an kritischer »Geschichtsschreibung«.

Anmerkungen der Redaktion

1 De la Roque war von 1931 bis 1936 Vorsitzender der reaktionären Organisation »Croix de Feux« (Kreuzfeuer). Unter seiner Führung wandelte sich der Veteranenverein in eine paramilitärische Massenbewegung.

2 Er tat dies in den Depeschen 918 und 924, London, 15. und 16. November 1937.

3 Darunter ist die Beschwichtigungspolitik des Vereinigten Königreichs gegenüber dem faschistischen Deutschland zu verstehen.

4 Gemeint sind der britische Premierminister Neville Chamberlain und der Lord President of the Council, Edward Wood, Earl of Halifax.

5 Siehe insbesondere die überaus reichhaltige Neue Serie 1897-1918, Archiv des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (La Courneuve). Zum Problem der Lehrerausbildung siehe Annie Lacroix-Riz: L'histoire contemporaine toujours sous influence. Paris, Le temps des cerises, 2012, Kapitel 1 und passim.

Der französische Historiker Nicolas Offenstadt »widerlegt« zehn angeblich überkommene Vorstellungen über den Ersten Weltkrieg

1. Der Krieg war von den Industriellen und Finanzleuten gewünscht.

2. Die Soldaten sind mit Blumen in den Gewehrläufen ausgezogen, um Elsaß-Lothringen zurückzuerobern.

3. Die Taxis haben eine entscheidende Rolle in der Marne-Schlacht gespielt.

Dazu schreibt Lacroix-Riz: Unter den »zehn überkommenen Vorstellungen«, die Nicola Offenstadt bekämpft, rangiert unter Nr. 3 die grobe Lüge, die den Schülern in Frankreich seit fast 100 Jahren eingetrichtert wird, daß »die Taxis (die Soldaten an die Front transportierten; jW) eine entscheidende Rolle in der Marne-Schlacht gespielt haben«. Aber warum verzichtet der Historiker, der sonst mit den angeblichen Vorurteilen argumentativ verfährt, diesmal darauf, die Wahrheit darzulegen? Weil er nämlich dann daran hätte erinnern müssen, daß nach der Formulierung des Unterstaatssekretärs des Foreign Office, Robert Vansittart, vom März 1939, »Frankreich 1914 nicht die geringste Überlebenschance gehabt hätte, wenn es nicht die Ostfront gegeben hätte? [an der deutsche Truppen durch Rußland gebunden waren; jW].

4. Die Kämpfe mit dem Bajonett kennzeichneten den Grabenkrieg.

5. Alkohol hat eine wesentliche Rolle gespielt, um die Soldaten zu halten.

6. Zwischen 1914 und 1918 hat man die Soldaten massenhaft erschossen.

7. Der Krieg fand 1916 in Verdun statt.

8. Die französischen Generale haben die regionalen Minderheiten geopfert.

9. Die Revolution im Jahr 1918 in Deutschland hat den Sieg der Reichswehr verhindert.

10. Der Krieg hat die Frauen emanzipiert.

_____________________________________________