Freidenker-Brief Nr. 4/2015 v. 20. April 2015 

Friedensbewegung: Aktion und Reflexion zum „Tag der Befreiung" 8. Mai 2015 


  

In Solidarität mit allen Aktiven der Friedensbewegung wirbt der Deutsche Freidenker-Verband, eine der ältesten deutschen Friedensorganisationen, für die folgenden bevorstehenden Aktionen: 

  

Am Samstag, 2. Mai 2015, findet von 10 bis 23 Uhr  

  

„Die 2. Bundesweite Mahnwache für Frieden" 

  

auf dem Königsplatz in Kassel statt. (Siehe: http://zweite-bundesweite-mahnwache.de.tl/Startseite.htm

  

Am Sonntag, 10. Mai 2015, organisiert das Berliner Aktionsbündnis „70 Jahre Tag der Befreiung" eine Demonstration als Abschluss der vielfältigen Aktivitäten um den 8. Mai 

  

„8. Mai 2015 – 70 Jahre ‚Tag der Befreiung‘ 

Nein zu Krieg und Faschismus – Für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung" 

  

Auftakt: 12 Uhr, Hackescher Markt, anschl. Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: ca. 15 Uhr, Paul-Löbe-Allee am Reichstag. (Siehe: http://www.frikoberlin.de/)  

  

Ab Freitag, 8. Mai 2015 gibt es auf dem Breitscheidplatz ein  

  

Gedenk- und  Friedensfest Berlin 

  

Zu diesem Festival voll Kultur, Ausstellungen, Informationen und Aktionen lädt das Büro Friedenswinter ein, das auch die Demo am 10. Mai 2015 unterstützt. 

(Siehe: http://friedenswinter.de/jetzt-die-aktionen-vom-08-10-05-vorbereiten/

  

Die Aktionen erfolgen vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen innerhalb der Friedensbewegung, die verunsichern und Aktionsfähigkeit schwächen. Die Kontroversen müssen daher offen benannt und durch kritische Reflexion und kameradschaftliche Debatte überwunden werden. Zur Information und Anregung verweist der Deutsche Freidenker-Verband auf folgende Texte:  

  

„Krieg der Friedensfreunde"?  

Breitseiten gegen die Friedensbewegung – Fortsetzung  

von Klaus Hartmann (19.04.2015); (Siehe: http://kurzlink.de/qZrEmfUIs

  

Antideutsches Denken: Eine pseudo-linke Ideologie  

von Dr. Sabine Schiffer (01.04.2015); (Siehe: http://kurzlink.de/9iDkcckzK

  

Sie lügen wie gedruckt?

 „Junge Welt" Berichterstattung über die Friedensbewegung. Offener Brief an die Redaktion  

von jW-Autor Rainer Rupp (10.04.2015). (Siehe: http://kurzlink.de/EO8KOIfLp

  

Erklärung der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM)  

zum 60. Jahrestag des Beitritts der Bundesrepublik zur NATO 

(Siehe: http://kurzlink.de/DPJbmWQS7

  

Linke Gesinnungs-Polizei –  

Wie man sich vor der Volksfront schützt 

von U. Gellermann (20.04.2015) (Siehe: http://www.rationalgalerie.de/kritik/linke-gesinnungs-polizei.html

  

Die Gefahr eines großen europäischen Krieges ist kein alarmistisches Gerede sondern reale Möglichkeit, die durch das wirtschaftliche, politische und militärische Expansionsstreben des „Westens" verursacht wird. Die Friedensbewegung muss daher, wie die Texte deutlich machen, auf der Basis von Antimilitarismus, Antifaschismus und Internationalismus zu größtmöglicher Einheit und Breite finden. In Solidarität mit den antiimperialistischen Kräften weltweit muss die Friedensbewegung wesentlich stärker werden, um als nationale politische Kraft „von unten" gegen den Kriegskurs der Herrschenden dazu beizutragen, den wieder möglich gewordenen Marsch in den Dritten Weltkrieg zu stoppen.  

  

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