Streitfrage: Desertec - ein sinnvolles Projekt für mehr Klimaschutz?

Das Projekt Desertec gilt mit Investitionen in Höhe von rund 400 Milliarden Euro als das derzeit ehrgeizigste Infrastrukturprojekt weltweit. Bis 2050 sollen besonders in Nordafrika riesige Solarkraftwerke gebaut werden, um Teile des örtlichen und des europäischen Strombedarfs zu decken. Zu den Gesellschaftern der Planungsfirma gehören Konzerne aus Deutschland, darunter die Münchner Rückversicherung, die Deutsche Bank sowie die Energieversorger E.on und RWE.

Doch das Desertec-Projekt ist umstritten. Siemens und Bosch sind inzwischen ausgestiegen. Ist eine zentralistische Stromerzeugung, gestützt durch große und mächtige Konzerne, der richtige Weg, die Energiewende zu beschleunigen? Wäre nicht vielmehr eine dezentrale Versorgung von Vorteil?

In: Neues Deutschland online vom 17.11.2012

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Fragwürdige Patentlösung

Von Wolfgang Neef

Das Ende des Industriezeitalters und damit des ständigen Wachstums des Energie- und Materialverbrauchs sowie des Mülls, den dieses Industriezeitalter hinterlässt, wird uns langsam bewusst.

URL: http://www.neues-deutschland.de/artikel/804533.fragwuerdige-patentloesung.html

Chance in der Wüste

Von Hans-Josef Fell

Bereits ein Prozent der Saharafläche würde ausreichen, um den Weltstrombedarf vollständig mit Solar- und Windkraft zu decken. Dies ist natürlich nicht das Ziel, zeigt aber das riesige Potenzial von Projekten wie Desertec. Doch eigentlich braucht Europa gar keinen Strom aus Nordafrika, weil der Kontinent sich problemlos selbst mit Erneuerbaren Energien versorgen könnte.

In: Neues Deutschland online vom 17.11.2012

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URL: http://www.neues-deutschland.de/artikel/804534.chance-in-der-wueste.html

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