Alptraum der Totalüberwachung  

Dave Eggers: „Der Circle"  

Von Klaus Wagener 

In unsere zeit online vom 17.10.2014 

 

„WAHNSINN, DACHTE MAE, ich bin im Himmel." Der US-Autor Dave Eggers beginnt seinen neuen Roman geradezu programmatisch mit einem euphorischen Ausbruch. Seine 24-jährige Heldin Mae Holland hat soeben beim „Circle" angeheuert. 

Ein Traumjob, wie sie meint, nachdem sie einige triste Jahre in einem der typischen Linoleum- Büros der städtischen Strom- und Gaswerke zugebracht hatte. Und nun ein Wahnsinnsladen mit 11 000 Beschäftigten, den „Circlern", in dem Geld keine Rolle zu spielen scheint. Mae ist schier erschlagen von der Architektur der diversen, vorwiegend transparenten Gebäude, die nach historischen Epochen benannt, auf dem Campus sorgfältig arrangiert sind und dem umfassenden kulturellen, medizinischen, kulinarischen und sportlichen Angebot, welches für die „Circler" sozusagen eine Rundumversorgung bietet. 

Die nahe liegende Assoziation zum projektierten 260 000-Büro-Quadratmeter großen, fünf Milliarden Dollar teuren Apple „Spaceship" in Cupertino dürfte nicht ungewollt sein. „Der Circle" ist eine Art Kautskysches Ultramonopol, ein Konglomerat aller bisherigen Internetgiganten mit der Tendenz, sich krakenartig, unter den Apple- Enthusiasmus seiner User, in alle Lebensbereiche vorzuarbeiten. „Der Circle" scheint einer Vor- Snowdon-Zeit entsprungen: „Vertraut uns, wir tun nur Gutes!" Die Firmen-„Philosophie" wirkt wie aus den zehn „Google-Grundsätzen" abgekupfert. 

„Der Circle" ist geradezu die Inkarnation des Fortschritts, der Transparenz, der Offenheit und Information. 

In etwa das, was Norman Foster mit dem Apple-Headquarter wohl ebenfalls auszudrücken beabsichtigte. 

H Leider bleibt Eggers etwas karg, was die Vor- „Circle"-Zeit seiner Heldin angeht. Scheinbar reicht die Aversion gegen die Tristesse der Stromund Gaswerke und die Begeisterung für die schöne neue Welt des „Circle", um sich mit Feuereifer in ihre neue Arbeit zu stürzen. Man hätte gern Näheres über die Motivationen und Gefühlslagen der Nerds erfahren, die den Computerverkäufer Jobs wie einem Messias anzuhimmeln in der Lage waren. 

Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat sei jener, in der die Sklaven ihre Sklaverei liebten, meint Aldous Huxley. Maes allmähliche Zurichtung und Selbstzurichtung zu einem devotgehorsamen Mitglied der leistungsbewussten „Circle-Community" geschieht denn auch durch eine Art Suggestionssitzungen, in denen Schulungsteams, später die führerähnlichen Firmenbosse eine quasi religiöse Konditionierung auf die Firmen-„Philosophie" vornehmen: „Alles was passiert muss bekannt sein" (82), „Geheimnisse sind Lügen" (339), „Alles Private ist Diebstahl" (345), heißen einige der „Circle"-Selbstoffenbarungsbefehle. 

Auf dieser autosuggestiv verstärkten, von euphorisch- ekstatischer Begeisterung getragenen Basis wirkt der „sanfte", „objektive" Druck der allgegenwärtigen Ratings (Bewertungen, Einstufungen). 

Sie setzen alles und alle in Relation zueinander, üben, von jedem einsehbar, einen permanenten Formierungsdruck aus. Ein nicht endendes Wettrennen der „Circler" zur Verbesserung ihres Score (Messergebnisses, Wertes), um das Ansehen in der Firmenhierarchie. Eggers verfolgt diesen sekten-analogen Transformations- und Entindividualisierungsprozess seiner Heldin Mae. Er ist das eigentliche Thema seines Buches. 

Es geht natürlich nicht nur um die Arbeit. Mae erfährt, dass die großzügige Rundumversorgung durch den „Circle" nicht als Angebot misszuverstehen ist. Nichtteilnahme an den vielfältigen Veranstaltungen oder auch nur Passivität löst regelmäßig große Enttäuschungsreaktionen der Veranstalter aus. Der pflicht- wie erfolgsbewusste „Circler" will Erwartungen erfüllen, nicht enttäuschen. Gleiches gilt für die diversen digitalen Kontakte, Kommentare, Bilder, Videos. Der „Circler" hat sich mitzuteilen, sich öffentlich zu machen. (Natürlich nur die unteren Ebenen. Das Führungstrio, „die drei Weisen", umgeben sich mit einer ebenso geheimnisvoll- abgeschiedenen Aura der Intransparenz wie die Jobs und Zuckerbergs unserer Tage.) Und natürlich wird auch hier gerankt. Mae, schuldbewusst ob ihrer bisherigen gesellschaftlichen Passivität, arbeitet dann auch wild an ihrem „Partizipations- Ranking" (Parti-Rank), das sie durch zahllose Zings, Kommentare und Hinweise zu allem und jedem zu einem der Besten im ganzen Unternehmen hochpostet. 

Gleich zu Beginn wird Maes eigener Laptop gegen ein hyperhippes firmeneigenes Tablet ausgetauscht, alle Daten überspielt und in der Cloud, für alle, verfügbar gemacht. Während ihre Kontakte zu ihren hilfebedürftigen Eltern und ihrem bodenständigen Ex angesichts ihrer Veröffentlichungswut und ihrem schrumpfenden Zeitbudget schließlich abbrechen, ihr Privatleben generell langsam gegen Null tendiert, hat Maes Weg in die „ völlige Transparenz" begonnen. Mit einer permanent mitlaufenden Minikamera um den Hals werden ihr Handeln und ihre Gespräche am Ende von Millionen begeistert verfolgt und kommentiert werden. 

Mae wird zu einer globalen öffentlichen Person, einer Art Frontgirl des alles beherrschenden „Circle" werden. 

Der gesellschaftliche Alptraum Egger zeichnet eine düstere, geradezu ausweglose Perspektive des sich so glitzernd-transparent und demokratisch gebenden gegenwärtigen Kapitalismus. 

(Das dürfe zumindest einige seiner Verrisse motiviert haben.) Aber damit ist er bekanntlich nicht der Erste. Die Frage, was es mit einer kommenden Gesellschaft auf sich haben kann, in der das Geld, „das nackte Interesse, die gefühllose ‚bare Zahlung’" regiert, hatte schon Shakespeare vor einem halben Jahrtausend im Kaufmann von Venedig umgetrieben. 

Spätestens mit den 1848er Revolutionen ist die rückwärtsgewandte, zuletzt die romantische Lösung, die sehnsuchtsvolle Verklärung der Vergangenheit versperrt. Literatur, die sich mit der gesellschaftlichen Perspektive beschäftigt, muss die brutale Realität des Kapitalismus in den Blick nehmen. Der sich entwickelnde Imperialismus stellt den Autor immer deutlicher vor die epochale Entscheidung: imperialistische Ausbeutung oder Sozialismus. 

Für alle, die ihr Herz nicht über die Klassenhürde zu werfen vermochten und vermögen, ein schweres Dilemma. Gelingt nicht die nietzscheanische „Umwertung aller Werte", der „blonden Bestie" ein Denkmal „auf den Marmorklippen" zu errichten, oder angesichts der Todeslager und „der Stahlgewitter" nicht die Flucht in die Innerlichkeit, die Irrationalität und/oder Trivialität, bleibt der Blick in eine ausweglose Düsternis nicht erspart. 

Unter dem Eindruck des Petersburger Blutsonntags 1905 antizipiert Jack London in der „Eisernen Ferse" die repressive Entwicklung eines monopolkapitalistischen Amerika, das jede soziale Bewegung brutal zu unterdrücken entschlossen ist. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges beginnt Franz Kafka die Arbeit an seinem „Process". 1932, kurz vor der Machtübertragung an den Hitlerfaschismus, erscheint Aldous Huxleys „Brave New World" und 1946, nach Winstons Churchills Eiserne- Vorhang-Rede in Fulton, beginnt George Orwell seinen Roman „1984". 

Um einige dieser negativen Utopien, der dystopischen Romane zu nennen. 

Und nun, nur ein paar Monate nach Edward Snowdon, erscheint „Der Circle". Ein beklemmendes Buch über den unaufhaltsamen Aufstieg eines IT-Giganten. 

„1984" „1984" gehört natürlich nicht in diese Reihe. Orwell schreibt mit „Animal Farm" und „1984" die Kalte-Kriegs-Literatur schlechthin. Vom CIA gefeatured, prägte sie das Sozialismus-Bild von Millionen Gymnasiasten. Der trotzkistische (PUOM-) Kämpfer des Spanischen Bürgerkriegs war zum literarischen Sturmgeschütz von Winston Churchill und Allen Dulles geworden. Seine letzten Texte gehören zur Gattung der indirekten Apologetik. 

Die kapitalistische Ordnung wird zur „besten aller Welten", nicht weil sie humane Verhältnisse generiert, sondern weil ihre Überwindung noch viel repressivere hervorbringen würde. Später erfolgte dann eine zusätzliche Aufladung, indem dem „Stalinismus" totalitarismustheoretisch gleich auch noch die Vernichtungslager des (ordinär kapitalistischen) Faschismus hinzugeschlagen wurden. 

Angesichts von „ewigem" War on Terror, Abu Guraib und Guantanamo, von Drohnen und Killerkommandos, NSA und GCHQ ist jedoch in letzter Zeit von „1984" nur noch ungern die Rede. Der Text erscheint im Zweifel immer mehr als eine frühe, noch recht plumpe Vision heutiger Überwachungs-, Bewusstseinssteuerungs- und Repressionsmethoden. 

Angesichts dessen taugt das Gespenst „Stasi" allenfalls noch zum Kleine-Kinder- Erschrecken. Orwell hat seine Mission erfüllt. 

Die glücklichen Sklaven Betrachten London, Kafka (und Orwell) vor allem die alptraumhaft-repressiv empfundene Seite herrschaftlicher Machtausübung, interessiert sich Huxley und nun auch Eggers für den integrativen Prozess, die Produktion und (Selbst-)Zurichtung der „glücklichen Sklaven". Huxley schreibt in einer Phase der tiefen Systemkrise bei gleichzeitig dynamisch- prosperierender Systemherausforderung. 

Die Sowjetunion war dabei, mit der Erfüllung des ersten Fünfjahresplans (1928–33) die Basis ihrer Industrialisierung zu legen. 

Huxleys „Integrations"-Vision kann sich daher nicht auf eine, mehr oder weniger freiwillige, individuelle Entscheidung stützen, sondern setzt ein komplexes gentechnisches, biochemisches und psychotechnisches Konditionierungsverfahren voraus. Die „Brut- und Normenzentrale Berlin- Dahlem" (deutsche Übersetzung) produziert am Fließband, in vitro, „in Flaschen", den normierten, je nach Klasse, genetisch weitgehend identischen menschlichen Nachschub für ein hochdifferenziertes Kastensystem von Alpha Plus bis Epsilon minus. 

„Und darin", warf der Direktor salbungsvoll ein, „liegt das Geheimnis von Glück und Tugend: Tue gern was Du tun musst! Unser ganzes Normungsverfahren verfolgt das Ziel: die Menschen lehren, ihre unumstößliche soziale Bestimmung zu lieben." (Huxley 1953/32) 80 Jahre später ist die Systemherausforderung vorerst passé, sind die Fähigkeiten der Bewusstseinsund Überwachungsindustrie dagegen um Quantensprünge gesteigert. Plumper Biologismus scheint nicht erforderlich. Eggers’ Heldin erwägt nicht einmal eine Alternative. Eggers beschreibt einen Prozess begeisterter Selbstversklavung an die schöne neue Welt der IT-Industrie. 

Die Grundlage dieser Selbstzurichtung ist ihr verborgener Charakter und die vermutete Erlösungsmission. 

Auf der Erscheinungsebene präsentiert sich Google und Co. vor allem als hilfreicher, teilweise unverzichtbarer Dienstleister. Ihre Produkte erleichtern bzw. ermöglichen ganz unmittelbar die Bewältigung der Arbeit, des Alltags. Manche Produkte (Apple) befriedigen zusätzlich das Bedürfnis nach Sozialstatusrepräsentation. Manche (facebook) das Bedürfnis nach Ausbruch aus der individuellen, kapitalistisch-urbanen Isolation und Bedeutungslosigkeit. Im Kern stehen diese Firmen für eine (dritte industrielle) „digitale" Revolution, welche die Lebens- und Arbeitsverhältnisse auf dem Globus tiefgreifend verändert hat und weiter verändert. 

Und das kostengünstig, vielfach gratis. 

Diese digitale Revolution wird nicht nur mit einer Informations- und Wissenserweiterung, mit einer Befreiung von der Mühsal zahlreicher repetitiver, aber auch komplexer, ansonsten kaum oder gar nicht realisierbarer Arbeiten identifiziert, sondern auch mit einem allgemeinen Transparenz-, Freiheits- und Demokratieversprechen verbunden. 

Alles scheint erfahrbar, alles machbar, realisierbar, jeder erreichbar und mit jedem vernetzbar. Den bisher Stimmlosen scheint endlich eine, mit anderen zusammenschließbare Stimme zugewachsen zusein. 

„Der Circle" verspricht denn auch so etwas wie die Lösung aller Menschheitsprobleme schlechthin. 

„Wir können perfekt, oder nahezu perfekt sein (…) Wir können jedes Problem lösen. Wir können jede Krankheit heilen, den Hunger besiegen, alles weil wir uns nicht mehr von unsern Schwächen behindern lassen, von unseren trivialen Geheimnissen, unserem Horten von Informationen und Wissen", verspricht der Firmenguru Bailey seiner eifrigen Schülerin Mae. (333) So perfekt, dass wir sogar die Zahl der Sandkörner in der Sahara wissen, wie Eggers ironisch seinen „Circle" in einem Projekt herausfinden lässt. (272) H Natürlich zieht das, was da vom „Circle" als „Philosophie" angeboten wird, das herrschende Gesellschaftssystem nicht in Zweifel. Die simpel gestrickte Weltverbesserungsidee folgt, wenn man es anspruchsvoll möchte, einer Art IT-basierter, neokantianischer Verhaltensethik, die sich auf die gängige, alles umfassende Transparenzmanie stützt: wenn alle alles wissen, kann es kein Fehlverhalten, kein Abweichen geben. Oder umgekehrt, in die suggestiv- demagogische Forderung des „Circle" nach Selbstentblößung gekleidet: „Wenn Du nicht transparent bist, was hast Du zu verbergen?" (274) Kurz: Die Omnipräsenz der Kameras und Mikrophone zwingt jeden immerfort Gutes zu tun. Eine Idee, die der Omniscientia-Vorstellung der katholischen Kirche entlehnt scheint: Gott sieht und weiß alles. Dummerweise haben sich die Menschen in den letzten 2 000 Jahren trotzdem die Schädel eingeschlagen. Die Transparenzforderung des „Circle" mündet letztlich in eine Art Political Correctness des („Circle"-gesteuerten) Mobs. 

Wie Mae an ihrem Ex, Mercer, demonstriert, ist das Internet, wie sich in Zeiten des permanenten Krieges ohnehin vermuten lässt, alles andere als ein herrschaftsfreier Raum. Da der bodenständige Handwerker sich ihrer „fürsorglichen" Veröffentlichungsmanie durch Untertauchen entzogen hat, mobilisiert sie nun, in einer Art digitalem Eduard- Zimmermann-Aufguss, das gesamte Netzpotential inklusive Kamerateam und Drohnenverfolgung, um ihn ausfindig zu machen und zu stellen. Am Ende kann sich Mercer ihren Bedrängungen nur noch durch Selbstmord entziehen. (523) Eggers zeigt: Die IT-Revolution stellt die Herrschaftsverhältnisse nicht auf den Kopf, sondern trägt (bei der historischen Schwäche der demokratischen und sozialistischen Kräfte) in hohem Maße dazu bei sie zu reproduzieren. Ohne starke, ideologisch gefestigte, strategisch denkende Organisationen sind auch im IT-Zeitalter substantielle Veränderungen nicht erreichbar. 

Und gelänge es solchen Organisationen im Gegenzug tatsächlich nennenswerten Einfluss im Netz zu gewinnen, stünde vermutlich die Gretchenfrage recht schnell. 

Unter den Bedingungen der imperialistischen Weltordnung sind auch die herrschenden Netz- Gedanken die Gedanken der Herrschenden. Einschließlich der wie immer gut instrumentalisierbaren sozialdemokratischen Hoffnungen sowie der klein- und spießbürgerlichen Borniertheiten. 

NSA & Co? Dave Eggers sind vom Feuilleton seine begrenzten Ausdrucksmittel und der holzschnittartige Charakter seiner Protagonisten vorgeworfen worden. Da ist einiges dran. Wer die subtile Darstellung liebt, ist woanders besser aufgehoben. Nur, nimmt man die Realität der Apple, Google und Facebook, so ließe sich argumentieren, Eggers entspräche mit seiner schlichten Form durchaus dem dargestellten Gegenstand – mit dem Inhalt seiner Erzählung in jedem Fall. Auch wenn sich an der konkreten Vision Eggers,‘ der Übernahme der Staatsfunktion durch den Ultramonopolisten „Circle" einiges einwenden ließe, die Darstellung der immensen Ausbreitung der global agierenden IT-Konzerne über alle Lebensbereiche sowie der soghaften Anziehungskraft und sektenartigen Einbindungsfähigkeit ist lehrreich. 

Nach der Erfahrung des II. Weltkrieges schreibt Huxley über die „chronische Zerknirschung", die ihn angesichts der „beträchtlichen Mängel" seines Buches ankomme. 

Ähnliches könnte Eggers möglicherweise empfinden, nachdem nun die Fähigkeiten der staatlichen Überwachungs- und Repressions-Organe durch Edward Snowdon (siehe auch Glenn Greenwald, „Die globale Überwachung") nicht mehr zu ignorieren sind. NSA & Co. kommen bei ihm ebenso wenig vor wie der militärisch-industrielle Komplex, die Finanz- und auch die sonstige Industrie. Auch das Washingtoner Politpersonal erscheint als hilflose Figuren angesichts der Manipulationsmöglichkeiten des „Circle". Aber das mindert nicht den Erkenntniswert des vorgelegten Romans. 

Ein „Meilenstein" im Prozess zunehmender Totalüberwachung? Google bietet seit einiger Zeit einen als „Brille" tragbaren Minicomputer an. Er kann Informationen in das Sichtfeld einblenden und aufgenommene Umgebungsbilder versenden. Datenschützer sehen auch in diesem Fall große Gefahren für die Privatsphäre der Nutzer und die Menschen in ihrer Umgebung. 

_______________________