Tendenziös, mangelhaft, einseitig  

Kritik an der Ukraine-Berichterstattung der ARD: Programmbeirat nimmt sich den eigenen Sender zur Brust 

In: junge Welt online vom 19.09.2014 

 

Der Programmbeirat der ARD hat auf einer nichtöffentlichen Sitzung im Juni 2014 massiv die Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt über den Ukraine-Konflikt kritisiert. Dies berichtete am Donnerstag das Internetportal Telepolis, das auch das Protokoll des neunköpfigen Beratergremiums publik machte. jW dokumentiert das Schreiben (»Resümee zur Ukraine-Berichterstattung aus Protokoll 582«) leicht gekürzt: 

Im Juni 2014 hat der Programmbeirat im Rückblick eine ganze Reihe von Beiträgen über die Krise in der Ukraine beobachtet, die seit Ende 2013 im Ersten ausgestrahlt worden waren. Zu diesem methodisch ungewöhnlichen Vorgehen sah er sich veranlaßt, nachdem einige Rundfunkräte sowie zahlreiche Zuschauer Kritik an der Ukraine-Berichterstattung im Ersten geübt und dabei vor allem Einseitigkeit zu Lasten Rußlands, mangelnde Differenziertheit sowie Lückenhaftigkeit beklagt hatten. 

Die Beobachtungen des Programmbeirats umfaßten die zehn »Brennpunkt«-Sendungen zur Ukraine-Krise sowie einige Talkshows und rund drei Viertel der insgesamt mehr als 40 Beiträge zum Thema in den politischen Magazinen, dem »Europamagazin«, dem »Weltspiegel« und in »ttt«. 

Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluß, daß die Berichterstattung im Ersten über die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Rußland und die russischen Positionen gerichtet war. Engagement und Einsatz der Reporter vor Ort sind in hohem Maße anzuerkennen. Jedoch sind in der Recherche - die vor Ort meist nur unzureichend geleistet werden könne - wichtige und wesentliche Aspekte nicht oder nur unzureichend beleuchtet worden, obwohl sie für ein Urteil über die Situation essentiell gewesen wären. An vielen Stellen wurde nicht ausreichend differenziert. Doch gerade in solch schwierigen Gemengelagen muß - soweit wie möglich und um ein ausgewogenes Urteil zu ermöglichen - auf möglichst hohe Vollständigkeit geachtet werden. Soweit dies in der aktuellen Berichterstattung nicht sofort geleistet werden kann, muß es in den Formaten der Hintergrundberichterstattung, in den »Tagesthemen«, in den Magazinen und in speziellen Features, aber auch mit geeigneten Gesprächspartnern und Experten in den Talkformaten nachgeholt werden. Folgende grundlegende Punkte, die für die Einschätzung und das Verständnis der Ursachen und der Eskalation der Krise wichtig gewesen wären, fehlten in der Ukraine-Berichterstattung im Ersten jedoch oder wurden nur unzureichend behandelt: 

- Differenzierende Berichte über die Verhandlungen der EU über das Assoziierungsabkommen, die genauen Inhalte des Abkommens, seine Tragweite und seine Vereinbarkeit mit russischen Interessen. 

- Die politischen und strategischen Absichten der NATO bei der Osterweiterung und in der Ukraine-Krise. 

- Rolle und Legitimation des sogenannten Maidan-Rats bei politischen Entscheidungen, sein Zustandekommen und seine Zusammensetzung und die Rolle der radikal nationalistischen Kräfte, insbesondere Swoboda, in diesem Rat. 

- Zustandekommen und Inhalte der Vereinbarung zur Beilegung der Krise in der Ukraine vom 21. Februar, die Ursachen für ihr Scheitern und die Rolle von Maidan-Rat und rechtsnationalen Kräften hierbei. 

- Die Frage nach der Verfassungs- und Demokratiekonformität der Absetzung Janukowitschs sowie die Rolle rechtsnationaler Kräfte bei der Absetzung. 

- Eine kritische Analyse der Rollen von Julia Timoschenko und Witali Klitschko. 

- Die Frage nach Ablauf und Rechtmäßigkeit der Abstimmung über das Krim-Referendum, die völkerrechtliche Bewertung des Referendums, die Einordnung von Wahlbeteiligung und -ergebnis sowie die Rolle von Geschichte und Ethnien der Krim in dem Sezessionsprozeß. 

- Belastbare Belege für eine Infiltration der Krim durch russische Armeeangehörige. 

- Eine völkerrechtliche Analyse der Abspaltung der Krim: War es eine Annexion oder eine völkerrechtlich mögliche Sezession? Wie ist die Eingliederung der Krim 1954 in die ukrainische SSR zu werten? 

- Ein Feature über die Geschichte der Ukraine, um die tieferen Ursachen für die gegensätzlichen Interessen und damit die Krise in der Ukraine verständlich zu machen. 

Nach Ansicht des Programmbeirats wäre in diesem Zusammenhang eine gründlichere Recherche durch die politischen Redaktionen notwendig und hilfreich, für eine vollständige Hintergrundberichterstattung im Grunde unentbehrlich gewesen. Daher ist es angesichts der Fortdauer der Krise wünschenswert, auch noch im Rückblick Recherche und Information zu verstärken, um in Dokumentationen und Hintergrundberichten die Entwicklung in der Ukraine zu beschreiben und nachvollziehbar zu machen und so auch politische Verantwortungen zu klären. 

Zu den einzelnen Formaten ist zusammenfassend anzumerken: »Brennpunkte« zeichnen sich durch hohe Aktualität aus, sie berichten von Orten, an denen es gerade »brennt«. Daß in solchen Situationen die höchst engagierten und mutigen Journalisten vor Ort das jeweilige Ereignis gegebenenfalls noch nicht in seiner gesamten Tragweite erfassen und in der Kürze der Zeit möglicherweise nicht alle Hintergründe recherchieren und fernsehgerecht präsentieren können, ist dem Programmbeirat klar; daher macht er, was dieses Format anbelangt, in seinen Forderungen nach umfassender und tiefgründiger Berichterstattung durchaus Abstriche. Dennoch: Von den zehn »Brennpunkten« zur Krise in der Ukraine befaßten sich drei binnen vier Tagen (19.-22. Februar) sehr eng getaktet mit den Protesten und dem Sturz der Regierung in Kiew, weitere drei binnen sechs Tagen (1.-6. März) mit dem Konflikt um die Krim. Hier wäre durchaus Raum für Hintergrundinformationen gewesen, und es hätte auch von anderen Orten als fast ausschließlich dem Kiewer Maidan, wie zwischen 19. und 22. Februar geschehen, berichtet werden sollen. Berichtet werden müssen hätte über die Faktoren, die ursächlich am Entstehen der Krise beteiligt waren, darunter die Politik von EU, USA und NATO und deren Interessen gegenüber der Ukraine und Rußland. Statt dessen wurde die Verantwortung für die Krise fast ausschließlich der Regierung Janukowitsch und Rußland, genauer: Putin persönlich, zugeschrieben. 

Differenzierte Berichterstattung war das nicht. Eine gewisse Einseitigkeit ließ sich manchmal auch in der Wortwahl erkennen, im mehr oder weniger unterschwelligen Transport von Meinung durch Moderatoren und Reporter und in der Auswahl von Berichtsgegenständen, die selbst in der Zusammenschau aller zehn Ukraine-»Brennpunkte« kein einigermaßen umfassendes Bild der Krise ergaben. (...) 

Unter den vielen Magazinbeiträgen fielen einige wenige positiv auf und dank ihrer Themensetzung auch aus dem Rahmen der sonst üblichen Berichterstattung heraus. Dies waren zwei »ttt«-Beiträge (16. und 30. 

März), in denen Schriftsteller die Ursachen der Krise aus ihrer Perspektive schilderten, ein »Plusminus«-Beitrag (19. März) über den Sinn von Sanktionen, zwei Berichte in »Monitor« (13. März), die die wirtschaftlichen und strategischen Interessen auch des Westens in den Blick nahmen, sowie zwei »Panorama«-Beiträge (6. und 8. Mai), die sich mit der Rolle der Rechten in der Ukraine befaßten. Alle anderen gesehenen Magazinbeiträge aus »Europamagazin«, »Weltspiegel«, einschließlich der Sonderausgabe zur Krimkrise (9. März), »Bericht aus Berlin« und »Report München« waren von unterschiedlicher Qualität; viele erschienen fragmentarisch, einige tendenziös, und bei den meisten mangelte es an umfassender und die Hintergründe beleuchtender Berichterstattung. Negativ stach die sehr einseitige, fast schon an die Sprache des Kalten Krieges gemahnende Moderation in den »Weltspiegel«-Ausgaben des BR hervor (1. Dezember 2013 und 2. März 2014), und auch die teils provokanten Fragen im »Bericht aus Berlin« an die Interviewpartner stießen beim Programmbeirat auf Kritik. 

Bei den Talkshows fiel auf, daß die Titel häufig antirussische Tendenzen erkennen ließen bzw. den Konflikt auf die Person Putin fokussierten und weder eine mögliche westliche Mitverantwortung am Entstehen der Krise thematisierten noch beispielsweise die demokratische Legitimation der Übergangsregierung oder der Maidan-Bewegung in der Ukraine in Frage stellten. (...) 

Insgesamt hält der Programmbeirat aufgrund seiner Beobachtung der genannten Sendungen fest: In der Berichterstattung über die Krise in der Ukraine überwog anfangs eine Schwarzweißzeichnung zugunsten der Maidan-Bewegung, obwohl hier auch das rechte, extrem nationalistische Lager beteiligt war, und zu Lasten der russischen und der abgesetzten ukrainischen Regierung, denen nahezu die gesamte Verantwortung zugeschoben wurde. (...) Das heißt, die Berichterstattung in einer Vielzahl von Medien folgte anscheinend einem gewissen Mainstream, dem sich auch Das Erste anschloß. Mit Fortschreiten der Krise war jedoch eine Änderung in der Farbe der Berichterstattung des Ersten zu registrieren: Sie erschien - vielleicht in Reaktion auf die Zuschauerkritik - etwas objektiver. Eine ganze Reihe von Punkten aber, die für das Verständnis der Ursachen und der Entwicklung der Krise und somit als Basis für eine sachliche Bewertung im Grunde unabdingbar sind, fehlte, wie erwähnt, in den beobachteten Formaten. 

kurzlink.de/ard-ukraine 

 

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Ukraine: ZDF will keine kritischen Fragen

Bericht über Eklat im Fernsehrat / Chefredakteur Frey »befremdet« über Nachfrage der Linkenabgeordneten Lötzsch zu unkommentierten Hakenkreuz-Bildern

Berlin. An der Spitze des ZDF ist man offenbar wenig bereit, kritische Nachfragen zur Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt zu beantworten. Wie das »Handelsblatt online« berichtet[1], habe Chefredakteur Peter Frey auf eine kritische Frage der Linkenabgeordneten Gesine Lötzsch zu einem Bericht über die Ostukraine[2] nicht beantworten. Darin waren Kämpfer des rechtsnationalistischen Asow-Bataillons mit Hakenkreuz und SS-Rune am Stahlhelm gezeigt worden - ohne jeden Kommentar. Im Fernsehrat habe Frey sich »befremdet« über den Unterton der Frage der Linkenpolitikerin geäußert. Lötzsch reagierte darauf schriftlich, das »Handelsblatt« zitiert aus einem Brief an Frey: »Mit diesem allgemeinen Vorwurf kann ich nichts anfangen.« Und weiter: »Besonders ärgerlich ist es, wenn Sie Fragen eines Fernsehratsmitgliedes kritisieren, um sie nicht beantworten zu müssen.«

In: Neues Deutschland online vom 26.09.2014

Weiter unter:

Links:

    1. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/chefredakteur-in-der-kritik-eklat-im-zdf-fernsehrat-wegen-ukraine-bericht/10755886.html
    2. http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2234384/ZDF-heute-Sendung-vom-08-September-2014
    3. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20268
    4. http://www.publikumskonferenz.de/forum/
    5. http://www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-im-zdf-hakenkreuz-und-ss-rune-protest-von-zuschauern/10685462.html

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/947235.ukraine-zdf-will-keine-kritischen-fragen.html

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Hintergrund: Programmbeirat des Ersten 

In: junge Welt online vom 19.09.2014 

 

Der ARD-Programmbeirat soll die Interessen der Zuschauer gegenüber den Programmverantwortlichen vertreten und dafür sorgen, daß der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt wird. Die ARD möchte allen Zuschauern »hochwertige Information« anbieten, heißt es. 

Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD entsenden aus ihren jeweiligen Rundfunkräten jeweils ein Mitglied sowie einen Stellvertreter in den Beirat. 

Angesichts zahlreicher Beschwerden hat der ARD-Beirat die Ukraine-Berichterstattung des Senders geprüft. Die Zuschauer haben sich demnach über die »Einseitigkeit zu Lasten Rußlands« beklagt. Dies berichtete am Donnerstag Telepolis. Das Internetportal machte auch ein betreffendes Protokoll publik. Ob der Sendeverbund die Empfehlungen seines Beirats umsetzt, sei unsicher, schreibt Telepolis. ARD-Chefredakeur Thomas Baumann habe zwar Verständnis für die Kritik gezeigt. Intendant Tom Buhrow und Fernsehdirektor Jörg Schönborn hätten bei den Ukraine-Berichten jedoch Wert auf die Verteidigung »westlicher Positionen« gelegt. Buhrow soll auf die Kritik des Beirats zudem »extrem aufgebracht« reagiert haben. 

»Teilweise besteht die Tendenz, die Kritik intern als eine rKampagne von Ostdeutschen und Linkenl darzustellen«, erklärte Maren Müller, Vorsitzende der Initiative Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien, gegenüber Telepolis. Ihre Organisation erhält regelmäßig Zuschriften und Programmbeschwerden von Zuschauern. Eine aktuelle Beschwerde betrifft die »Tagesthemen«. Zuschauer hätten kritisiert, daß aus einem Interview mit Spiegel-Korrespondent Christian Neef eine wesentliche Szene herausgeschnitten worden sei. Auf die Frage, ob die Menschen in Donezk durch die Regierungskräfte aus Kiew befreit werden wollen, antwortete Neef demnach: »Daß sie von den Ukrainern befreit werden wollen, das glaube ich nun nicht, sie haben nach wie vor eine sehr skeptische Haltung gegenüber Kiew.« Bei der Ausstrahlung war diese Antwort nicht mehr vorhanden. Statt dessen äußerte sich der Korrespondent darüber, daß die lokale Bevölkerung die Rebellen weniger unterstütze. 

ARD-Chefredakteur Thomas Baumann wies am Donnerstag nach Presseanfragen »den Vorwurf einer einseitigen und tendenziösen Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt (...) energisch zurück«. Es gebe zahlreiche Beiträge, Sendungen und Sondersendungen im Ersten Programm, »die in der Summe die Lage in der Ukraine und die Ursachen der Krise differenziert und unter verschiedenen Aspekten thematisiert haben und thematisieren«. (jW) 

 

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ARD-Ukraineberichterstattung: Mangelhaft, Einseitig, Tendenziös 

Programmbeirat übt scharfe Kritik am eigenen Sender/ Telepolis leakt Sitzungsprotokoll 

Von Fabian Köhler 

 

Kritik an der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt dürfte man bei der ARD gewöhnt sein. Doch selten war sie so vernichtend wie in diesem Fall. Der Absender: ausgerechnet der eigene Programmbeirat. 

Ob es die Rolle rechtsradikaler Milizen, die Bewertung des politischen Umsturzes oder die Militäroperation im Osten des Landes sind: Selten gingen öffentliche und veröffentlichte Meinung in Deutschland so stark auseinander wie beim Thema Ukraine. Auch die ARD steht immer wieder im Zentrum der Kritik. Nun hat sich ein ARD-Gremium selbst in die Debatte eingeschaltet – mit einer scharfen Rüge der eigenen Rundfunkanstalt. Der ARD-Programmbeirat kritisiert unter anderem »antirussische Tendenzen«, mangelnde Recherche und fehlende Darstellung der Rolle rechtsradikaler Kräfte. 

In: Neues Deutschland online vom 18.09.2014 

Weiter unter:  

Links: 

    1. http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/1.html
    2. http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/42784_1.pdf

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/946353.ard-ukraineberichterstattung-mangelhaft-einseitig-tendenzioes.html 

 

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Rechtsextreme O-Töne 

Jörg Kronauer über die Ukraine-Berichterstattung deutscher Medien und fragwürdige Interviews in den »Tagesthemen« 

 

Würde die ARD in den »Tagesthemen«, wenn - sagen wir - Frankreichs Regierung eine unpopuläre Entscheidung gefällt hätte, Marine Le Pen die Gelegenheit zu kommentierenden Äußerungen geben? Wohl kaum. Wer aber kommt am späten Abend zu Wort, nachdem das ukrainische Parlament am Dienstag in geheimer Sitzung beschlossen hat, dem Osten des Landes nach dem blutigen Bürgerkrieg eine weitreichende Autonomie zuzugestehen? Oleg Tjagnibok und Oleg Ljaschko. Tjagnibok ist Anführer der Partei »Swoboda«, die gute Kontakte zu Le Pens »Front National« unterhielt, bis Marine Le Pen das Image ihrer Partei aufzupolieren begann und die Beziehungen zu ihren ukrainischen Partnern abbrach. Swoboda, erläuterte sie, sei »wirklich rechtsextrem«. Ljaschko wiederum, Chef der »Radikalen Partei«, zählt zu den Gründern des ukrainischen Faschistenbataillons Asow. 

In: Neues Deutschland online vom 20.9.2014 

Weiter unter:  

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/946525.rechtsextreme-o-toene.html 

 

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