Streitfrage: Wie weiter nach den Krisenprotesten? 

Ani Dießelmann (Blockupy) und Jochen Marquardt (DGB und UmFairTeilen) debattieren 

 

Die Blockupy-Proteste in Frankfurt am Main Anfang des Monats haben bundesweit für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Rund 20 000 Menschen waren auf der Straße, um ihren Unmut über die Krisenpolitik der Troika bestehend aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Kommission zu zeigen. Die Polizei ging mit äußerster Brutalität gegen Demonstranten vor. Gleichzeitig macht das das »UmFairTeilen«-Bündnis für eine gerechtere Vermögensverteilung in Deutschland mobil. Sowohl für Blockupy als auch für »UmFairTeilen« stellt sich aktuell die Aufgabe, die Stimmung in der Bevölkerung für ihre jeweiligen Forderungen zu nutzen. Wie das gelingen kann, darüber wird weiter gestritten. 

 

Es debattieren: Ani Dießelmann, Sprecherin des Blockupy-Bündnisses und Mitglied in der Interventionistischen Linken, in der sich linksradikale Gruppen zusammengeschlossen haben und 

 

Jochen Marquardt, Geschäftsführer der DGB-Region Ruhr Mark und Sprecher des Bochumer »UmFairTeilen«-Bündnisses. 

 

Beiträge dieser Debatte: 

 

Von Ani Dießelmann 

Gemeinsam gegen das Hamsterrad 

 

Eine Antwort auf die Frage »Wie weiter?« hängt zum einen stark von der Einschätzung, der Auswertung und Bewertung der gegenwärtigen Proteste und Bewegungen ab - zum anderen von der Perspektive, die mit den Protesten verfolgt wird. Daher unterscheiden sich nicht nur A...  

 

Von Jochen Marquardt 

Vielfalt als Erfolgsrezept 

Das Bündnis »UmFairTeilen« ist seit über einem Jahr aktiv und hat eine beeindruckende Breite gewonnen. Gewerkschaften, Sozialverbände, weitere gesellschaftliche und politische Gruppen haben sich verständigt, die Auseinandersetzung um eine andere Verteilung von Vermög...  

URL: http://www.neues-deutschland.de/artikel/825901.streitfrage-wie-weiter-nach-den-krisenprotesten.html 

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